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Ex-DOG-Chef Hilmar Dressler spendet für Spielgeräte / Sabine Drewes 25 Jahre bei der Voba

Heimleiter geht mit Wohnmobil auf Weltreise

Rinteln (wm). 85 Jahre alt geworden ist Hilmar Dressler , bis 1986 Hauptgeschäftsführer der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) und Chefredakteur der Zeitung "Olympisches Feuer". 85 Jahre alt zu werden, sei kein Verdienst, sagt Hilmar Dressler und schließt damit seine Ehefrau Helga mit ein. Beider Geburtstag hat Dressler jetzt zum Anlass genommen, der Stadt Rinteln 1000 Euro für die Anschaffung von Spiel- und Sportgeräten für einen Kindergarten zu spenden. Hier blieb Dressler seinem Engagement für Sport und Bewegung treu.

veröffentlicht am 02.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:26 Uhr

Wie ein Blick in die Presse zeigt, ist Hilmar Dressler auch in seiner Heimatstadt Dresden eine bekannte Persönlichkeit. Denn Hilmar Dressler hat nach der Wende als Beiratsvorsitzender und Sprecher der Erbengemeinschaft der Familie Leonhardi, zu deren Nachkommen er gehört, mit der Stadt Dresden Verträge über das Konzept des Leonhardi-Museums ausgehandelt, das bis zur Enteignung zu DDR-Zeiten in Familienbesitz gewesen ist. Dressler sei, so schreibt der "Kurier" in Dresden "auch die Überlassung des weiterhin in Familienbesitz befindlichen Gemäldebestandes als Dauerleihgabe an das Museum zu danken". Einen "Kindheitstraum" will sich Jürgen Kruska jetzt erfüllen, 33 Jahre lang Chef im Jugendheim "Hirschkuppe" in Steinbergen, nachdem Tochter Rabea als Diplomsozialpädagogin die Erziehungsleitung im Heim übernommen hat. Kruska hat sich mit Ehefrau Petra in seinem geländegängigen Wohnmobil, Marke Magirus Deutz, auf die erste Etappe einer Weltreise gemacht. Zunächst geht es nach Bamberg zu einem Globetrottertreffen, danach mit Freunden weiter über Ungarn, Rumänien, Bulgarien in die Türkei. Es ist gewissermaßen der "Probelauf" für das komplett nach Kruskas Vorstellungen gebaute Wohnmobil auf dem Deutz-Lkw-Chassis. Im Frühjahr muss er sich nämlich auf die Geländegängigkeit des Wohnmobils verlassen können - Ziel ist dann der Baikal-See und die Mongolei. So ganz den "Draht" zur "Hirschkuppe" wird Kruska auch unterwegs nicht verlieren - er hat ein Satellitentelefon und damit Internet an Bord. Da gibt es ja auch noch sein zweites Lieblingsprojekt, für das er sich nach wie vor engagiert: Das Heim für 70 Straßenkinder in Lima, das seine Freunde Gudrun und Robert Lemli seit Jahren erfolgreich betreiben. Sabine Drewes, Mitarbeiterin der Volksbank Eisbergen, hat ihr "silbernes Bankjubiläum" gefeiert: Seit 25 Jahren steht sie in Diensten der Genossenschaftsbank. Nach der Ausbildungszeit war Sabine Drewes viele Jahre als Kreditsachbearbeiterin tätig. Anfang 1999 kam Tochter Lisa Michelle zur Welt und bereits im April desselben Jahres stieg die Mutter wieder ins Berufsleben ein. Seit 2005 unterstützt Sabine Drewes das Marktservicecenter der Volksbank Eisbergen und ist vielen Kunden persönlich, aber auch als "Stimme am Telefon" bekannt. In ihrer Freizeit steht für sie die Familie im Mittelpunkt. Außerdem kümmert sie sich als Klassenpflegschaftsvorsitzende um die Belange der Schülerinnen und Schüler der Grundschule Veltheim.

Hilmar Dressler



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