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Golanjecken feiern im „Kuppelsaal“ ausgelassen ihren Karneval „Viva Agraria“ / „Golanias“ sind wieder komplett

Helau! Olympische Winterspiele 2014 in Wölpinghausen

Wölpinghausen (jpw). Ausgelassen und in bester Party-Stimmung haben die „Golanjecken“ ihren Karneval „Viva Agraria“ im „Kuppelsaal“ gefeiert. Präsident Joachim Sölter hat das anhaltende Winterwetter zu großen Ideen inspiriert: Er will die Olympischen Winterspiele 2014 auf die „Golanhöhen“ holen.

veröffentlicht am 16.02.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:42 Uhr

„Wir haben die besseren Berge mit mehr Schnee, die Loipen sind bis Nienbrügge gespurt, und die Wiedenbrügger werden wir auch noch überzeugen.“ Den Vorschlag von Sölter im Hinblick auf Winter-Olympia 2014 bejubelten zunächst die Narren im erwartungsgemäß ausverkauften „Kuppelsaal“. Doch als das Oberhaupt der „Golanjecken“ damit drohte, dafür Karneval ausfallen zu lassen, erntete er Missfallen – so sehr, dass Sölter einlenkte und vorschlug, den Karneval in die Wölpinghäuser Winterolympiade zu integrieren.

Ohne das rauschende Karnevalswochenende geht in der Gemeinde offenbar nicht mehr viel: Sabine Bulthaup debütierte zusammen mit Simone Hermann in einem eigenen Sketch „Rund um die Kuh“, auch die „Golanias“ haben mit „Charly“ Sochor am Akkordeon eine neue Ergänzung und Verstärkung bekommen.

Nach dem Einmarsch des „Fünferrates“ eröffneten die „Funken“ das rund dreistündige Programm mit „Dirty Dancing“, „Thriller“, Sketchen mit Dorftratsch, Büttenreden und Liedern, – hier philosophierte nach langer Karnevals-Pause Joachim Muth über das „Euro-Norm-Gebiss“ – und Liedern, begleitet von den „Highlights“ aus Minden. Zwischendurch immer wieder Jubel, Zeremonienmeister Michael Dröge dirigierte die „Raketen“ in den Karnevalshimmel des „Kuppelsaals“.

Zum krönenden Abschluss vor dem großen Finale mit allen Darstellern zogen die „Schwarzmaler“ traditionell Dorfgrößen durch den Kakao, trafen sich in einem von der Außenwelt abgeschnittenen Kuhstall, um sich – und damit auch das Publikum – mit mühsam mit aus der Luft abgeworfenen Kästen heimischen Biers und grünem Kräuterlikör bei Laune zu halten. Diese gute Laute hielt an, die „Golanjecken“ tanzten und feierten im „Kuppelsaal“ bis in den frühen Morgen, um nur wenige Stunden später, zur Nachmittagsvorstellung wieder präsent zu sein.




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