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Samtgemeinde Nenndorf: 52,13 Prozent für SPD-Bewerber - 47,87 für CDU-Amtsinhaber

Herausforderer Reese bezwingt Battermann

Nenndorf (rwe). Die Samtgemeinde bekommt am 1. November einen neuen Bürgermeister. Bernd Reese hat die Stichwahl um das Amt gewonnen. Der SPD-Politiker sammelte 3362 Stimmen und damit 52,13 Prozent. Amtsinhaber Wilfried Battermann kam nur auf 3088 Stimmen (47,87 Prozent) und muss den Chefsessel im Rathaus nun räumen. Die Beteiligung lag bei 46,47 Prozent.

veröffentlicht am 25.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

Der SPD-Mann gewinnt das Rennen mit 274 Stimmen Vorsprung - deutlicher als angenommen. Vor zwei Wochen lag Battermann noch knapp mit 72 Stimmen vorne, doch bei dieser Auszählung legt Reese fast einen Start-Ziel-Sieg hin. "Die Wähler haben so entschieden", sagt Battermann kurz. Er habe keinen Auftrag über den 31. Oktober hinaus gekriegt, auch wenn er ihn sich gewünscht habe. "Das muss ich so akzeptieren", fügt Battermann hinzu und bedankt sich bei seiner Familie, den Wahlhelfern und seinen Wählern. "Bernd Reese muss ich zu dem Ergebnis beglückwünschen", sagt Battermann. Der Samtgemeindebürgermeister tut das zehn Minuten später per Telefon und erreicht den erfolgreichen Herausforderer bei der Wahlparty nebenan. "Ich habe dran geglaubt, sonst hätte ich nicht kandidiert", sagt Reese später. Es sei wichtig gewesen, dass der SPD-Ortsverein und der Samtgemeindeverband so hinter ihm gestanden hätten, verweist er auf die vielen Mitstreiter. Er schreibt seinen Sieg der breiten Unterstützung aus den eigenen Reihen zu, aber auch "dem stillen Daumendrücken von WGN und FDP". Über das weitere Vorgehen will er sich noch nicht äußern. Bis zum 1. November bleibe ihm nun Zeit, um sich "auf diese interessante Aufgabe" vorzubereiten. Übrigens: Als gewählter Samtgemeindebürgermeister darf Reese sein Kreistagsmandat nicht antreten. Für ihn rückt Wolfgang Kölling nach.




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