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Dr. Marion Müller referiert aus ihrem Sachbuch zur Reformation

Herzogliche Mahnbriefe

HAMELN. Zu Beginn der Reformation – Pfingsten 1538 – wohl auch im Hamelner Münster gesungene „Martinsche gesenge“ wurden jetzt gekonnt von einer Vikilu-Schülergruppe vorgetragen.

veröffentlicht am 23.11.2017 um 00:00 Uhr

Auf der festlichen Veranstaltung schilderte die in Aerzen lebende Autorin des Buches „Reformation in Niedersachsen“ im großen Vortragssaal im Haus der Kirche den zahlreichen Besuchern, wie die Reformation in Hameln begonnen hat. Die Ausführungen von Dr. Marion Müller fanden ihre ideale musikalische Begleitung durch Chor und Orchester der Musikklasse 7e vom Vikilu unter Leitung von Oberstudienrätin Ute Sandfuchs. Was laut Hamelner Urkundenbuch II im Münster St. Bonifatius lediglich von kleineren Raufereien begleitet war, hat sich zuvor andernorts als Teil einer sozialpolitischen Auseinandersetzung (Bremen 1531) dargestellt, so die Verfasserin des Sachbuchs. Dr. Müller verstand es, die historischen Vorgänge anschaulich zu beschreiben, wobei ihre Darstellung der herzoglichen „Mahnbriefe“ sich auf Quellen jener Zeit bezieht. Eine gelungene Veranstaltung des „Vereins der Freunde und Förderer des Münsters St. Bonifatius zu Hameln“, so die Meinung der Besucher.PR

Dr. Marion Müller FOTO: PR



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