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Vehling: „Wenn Du’s brauchst, dann hast Du’s“ / Kein Interesse an Samtgemeinde-Lösung

Hesper mit eigenem Salz-Lager zufrieden

Hespe (gus). Auch im Hesper Gemeinderat hat das Thema Winterdienst zu einer Diskussion geführt. Der Tenor: Es gibt kein Interesse an einem großen Salzlager für alle vier Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Nienstädt.

veröffentlicht am 29.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:42 Uhr

Bürgermeister Werner Vehling (SPD) sagte mit Bezug auf die Berichterstattung in dieser Zeitung, dass die Gemeinde Hespe vollauf zufrieden ist mit der aktuell praktizierten Verfahrensweise beim Winterdienst. „Wenn Du’s brauchst, dann hast Du’s“, beschrieb Vehling die Salzlagerung.

Die eingeschweißten Pakete beinhalten demnach eine Tonne Streusalz. „Da wird nichts feucht“, betonte der Bürgermeister. Auch Klaus Schmidt (Grüne) sagte, dass die Situation in Hespe aus seiner Sicht in Ordnung ist. Für andere Gemeinden könne er aber nicht sprechen.

Für Hespe erteilte Schmidt seinem Grünen-Samtgemeinderatskollegen Friedrich Deventer indes eine Absage in Sachen Samtgemeinde-Salzlager. Deventer hatte ein solches Lager als sinnvolle Lösung unterstützt, nachdem der Nienstädter Ratsherr Stefan Fitzner (CDU) sie ins Gespräch gebracht hatte.

Herbert Presser (SPD) gab zu bedenken, dass es auch erst einmal zu einem Engpass, beim Streusalz gekommen ist. Und zwar im Winter 2009/10. Schmidt dazu: „Wir hoffen ja, dass das nicht so schnell wieder passiert.“ Am Ratstisch herrschte Einigkeit darüber, dass Hespe seinen Winterdienst den Anforderungen entsprechend erledigen kann.

Vehling fügte hinzu, dass ohnehin nicht mehr Salz gestreut werden sollte als nötig, da eine geschlossene Schneedecke sowieso besser zu befahren ist als Schneematsch. Es gebe einen klaren Plan, wonach zuerst die Straßen mit überörtlicher Bedeutung und dann die Nebenstraßen gestreut beziehungsweise geräumt werden.

Und er erinnerte daran, dass die Einwohner auf den Bürgersteigen vor ihren Grundstücken selbst fegen müssen. Diese Aufgabe werde teilweise nicht ordnungsgemäß erledigt.




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