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Geschäftsführung konkretisiert Personalabbau / Verhandlungen mit Betriebsrat über 18 Mitarbeiter

Heye-Glas will 24 Arbeitsplätze streichen

Obernkirchen (wer). Der angekündigte Personalabbau bei Heye-Glas wird konkret: Die Glashütte will 24 Stellen im Obernkirchener Werk streichen.

veröffentlicht am 05.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:20 Uhr

Einen Monat nach ihrer Ankündigung, eine der neun Produktionslinien stillzulegen, hat die Geschäftsführung gestern Zahlen über die betroffenen Arbeitsplätze nachgeliefert. Sechs der 24 Stellen seien derzeit ohnehin vakant, sie sollen nicht wieder besetzt werden. Mit dem Betriebsrat werde kurzfristig über die verbleibenden 18 "personellen Maßnahmen" verhandelt, heißt es in einer knappen Pressemitteilung. Auch der Betriebsrat hat die offizielle Zahl erst gestern erfahren. Klar ist jetzt auch, welche Arbeitsplätze im Werk wegfallen sollen. Betriebsratschef Stephan Seiffertäußert sich zu Beginn der Verhandlungen mit der Geschäftsführung zurückhaltend, es gebe eine Reihe von kritischen Punkten zu klären. "Die Zahl heißt für uns nicht, dass 18 Mitarbeiter das Werk verlassen müssen." Mit einem Ergebnis der Verhandlungen rechnet Seiffert Ende nächster Woche. Heye-Glas will im kommenden Jahr dieälteste der Produktionslinien ausmustern, um Kosten zu sparen. Die 28 Jahre alte Technik gilt als nicht mehr profitabel (wir berichteten). Das Unternehmen zählt derzeit noch 468 Mitarbeiter (ohne Heye-International). Seit 1999 steht jetzt der fünfte Personalabbau bevor.




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