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Schulzentrum: Schülerinnen leisten vorbildliche Teamarbeit / Cafeteria soll noch erweitert werden

Hier gibt es jetzt Power- und Fitness-Frühstück

Obernkirchen (sig). Da sieht man es wieder: Die Jugend ist doch deutlich besser als ihr Ruf. Diese Erfahrung macht ein weiteres Mal das Schulzentrum "Am Ochsenbruch". Dort haben nämlich Schülerinnen freiwillig Aufgaben in der Cafeteria übernommen, die mit der Einführung des Ganztagsunterrichts eröffnet wurde. Das männliche Geschlecht hält sich bis jetzt noch bescheiden zurück.

veröffentlicht am 14.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Um welche Aufgaben geht es? Im Prinzip um die Vorbereitung und den Verkauf von möglichst gesunden Speisen, die es montags, mittwochs und donnerstags zwischen 7.30 und 9.45 Uhr in der Cafeteria gibt. Weil am Dienstag und Freitag im Schulzentrum kein Mittagstisch angeboten wird, ist der Bistrobereich an diesen Tagen bis 11.30 Uhr geöffnet. Wer ein Erst- oder Zweitfrühstück einnehmen will, kann sich zunächst einmal auf eine Standard-Speisekarte verlassen. Da findet er zum Beispiel verschieden belegte Brötchen, ein Power-Müsli, eine Wellness-Schale mit frischem Obst und Haferflocken und einen Rohkostteller mit Dipp. Auch Laugenbrezeln und Knäckebrote werden angeboten. Um das Sortiment abwechslungsreicher zu gestalten, dürfen sich die Kunden immer wieder überraschen lassen. Sie können dann zum Beispiel auch einen Hawaii-Toast, eine Mini-Pizza, Gemüse-, Wurst- und Käsespieße, Tomaten mit Mozzarella oder gebackene Apfelringe mit Vanillesoße kaufen. Die jungen Gäste dürfen auch Wünsche oder Anregungen äußern. Diese werden dann bei den monatlichen Treffen erörtert, die unter der Leitung der Sozialarbeiterin Julia Wiersig stattfinden. Ihre Gesprächspartnerinnen sind in erster Linie zwei für die Organisation mitverantwortliche Schülerinnen (Maike König und Jana Gehweiler) sowie die Honorarkräfte Stefanie Tiffert und Frauke Bäumler-Wendt. Um den Einkauf der Lebensmittel in den heimischen Geschäften kümmern sich die beiden Honorarkräfte. Eine von ihnen ist jeweils bei der Zubereitung und Ausgabe der Speisen dabei. Schulleiter Wolfgang Fließ ist sehr zufrieden über die Einführung der Cafeteria. Die Nachfrage sei ausgesprochen gut und die beteiligten Schülerinnen würden ein echtes Teamwork entfalten, betonte er. Wenn eine von ihnen aus irgendeinem Grund ausfalle, würde eine andere sofort dafür einspringen. Was außerdem auffiel: Die Tische der Cafeteria werden jedesmal erstaunlich sauber hinterlassen. Fließ sprach auch von der Notwendigkeit, rund 20 weitere Stühle und Tische anzuschaffen. Dazu soll noch eine Schrankwand kommen, in der Schultaschen untergebracht werden können. Die Cafeteria bietet dann insgesamt für 50 Gäste Platz.

Rektor Wolfgang Fließ hat sich gesunde Kost empfehlen lassen.



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