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Erst verzichtet Dr. Hermann Gundlach zugunsten von Brigitte Bödeker, dann wieder nicht

Hin und Her bei der FDP um ein Ratsmandat

Bückeburg (rc). Bei der FDP hat es gestern hinter den Kulissen ein heftiges Hin und Her um die Annahme des Ratsmandates durch Dr. Hermann Gundlach gegeben. Am Morgen hieß es zunächst, dass er sein Mandat nicht annehmen werde. Nachrückerin wäre damit Brigitte Bödeker gewesen, die bis dahin weder im neuen Bückeburger Rat noch im neuen Kreistag vertreten gewesen wäre.

veröffentlicht am 12.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:21 Uhr

Dr. Gundlach habe gegenüber der FDP immer erklärt, dass er kein Mandat anstrebe, sondern für die Partei zur Verfügung stehe, sagte die FDP-Vorsitzende Brigitte Bödeker gegenüber unserer Zeitung. Am Nachmittag hieß es dann Kommando zurück. Dr. Gundlach werde sein Mandat nun doch annehmen, erklärte Brigitte Bödeker am Telefon. Er habe von Freunden, Bekannten und Patienten sehr viele Glückwünsche erhalten. Nach seiner Erklärung, das Mandat nicht annehmen zu wollen, sei er daraufhin immer wieder aufgefordert worden, dies doch zu tun. Er habe sich daher zur Annahme entschieden. Auf Anfrage erklärte Dr. Gundlach, dass er das Ratsmandat annehmen werde. Auch auf Kreisebene gibt es bei den Liberalen noch Unklarheiten bei der Annahme eines errungen Kreistagsmandats durch den Ahnser Holger von Harpe. Da er neben dem Kreistagsmandat auch ein Mandat für die FDP im neuen Rat der Samtgemeinderat Eilsen errungen hat, wisse er derzeit nicht, welches der beiden Mandate er antreten werde. "Beide sind zuviel Arbeit", sagte der Rechtsanwalt gegenüber unser Zeitung. Sollte er auf das Kreistagsmandat verzichten, wäre Brigitte Bödeker erste Nachrückerin. Bei einem Verzicht in Eilsen würde Friedrich Rahe als Nachrücker profitieren.




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