weather-image
×

Erster Roboter-Wettbewerb an der IGS Rodenberg hat ausschließlich Gewinner

Hindernis-Detektor auf Platz eins

Rodenberg. Lehrer sind auch nur Menschen und Schüler glücklicherweise auch keine Maschinen. Doch an der IGS Rodenberg bauen sie mittlerweile Roboter. Im ersten Schulwettbewerb haben die Teilnehmer am Freitag die phantasiereichsten und versiertesten Tüftler ermittelt.

veröffentlicht am 31.05.2013 um 19:03 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:22 Uhr

Ein beziehungsweise zwei Jahre lang arbeiten die Jungen und Mädchen einer AG der sechsten Klassen und je eines Wahlpflichtkurses in Jahrgang sieben und acht bereits mit den „Lego Mindstorms“-Bausätzen. Unter der Anleitung ihres Lehrers Jochen Göhler-Jetschmann bauen sie Motoren, Sensoren, Kabel, Bausteine, Räder und etliche andere Teile so zusammen, dass am Computer geschriebene Programme von den fertigen Robotern ausgeführt werden. Auf Licht, Entfernung, Geräusche, Druck und sogar Ultraschall reagieren die Sensoren – mit Lego-Spielkiste hat das wahrlich nicht mehr viel zu tun.

Einige Wochen lang konnten sich die Schüler auf den ersten Wettbewerb mit den Robotern vorbereiten. Es gab drei Kategorien: Design, Design&Funktion sowie die Rennstrecke. Die Design-Roboter mussten möglichst „spacig“ daher kommen, also nach Vorbildern aus Star Wars und ähnlichen Weltraum-Abenteuern aussehen. Platz eins in dieser Kategorie ging an Nick Mehrmann und Robin Ahlgrimm, Zweiter wurde Jonas Koch vor Gina Breck.

In Design&Funktion ging es abgesehen vom Äußeren auch um innere Werte, sprich: Welcher Roboter kann am meisten? Platz eins belegte der Roboter von Jan Neugebauer, der per Sensor Hindernisse erkannte und eines nach dem anderen ansteuerte, bis irgendwann eines auftauchte, das der Prozessor bereits kannte. Da ertönte ein lautes „Error“ (Fehler). Den zweiten Rang belegte Lars Prothmann mit Marlon und Julian Frielinghaus vor Christian Jassner und Patrick van Straelen.

Auf der Rennstrecke mussten die Roboter einerseits geradeaus fahren können. Außerdem ging es um Schnelligkeit. Den schnittigsten und zugleich am schnellsten programmierten „Robo“ stellten Robin Ahlgrimm und Nick Mehrmann. Platz zwei belegten Thies Lennart Bruns und Lucas Meyer. Dritter wurde Kevin Koch.

Bei der Siegerehrung erhielten die Besten Pokale, die der Förderverein gestiftet hat. Der Förderverein beteiligt sich auch an der Finanzierung der Roboter-Kurse, außerdem kaufte die IGS mit Geld der Initiative Jugend entdeckt Technik (JET) und der Bürgerstiftung Schaumburg insgesamt 30 „Lego Mindstorms“-Baukästen. Einer davon kostet 3000 Euro. gus




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige