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Hochwasser: Kein extremer Pegelanstieg in Rinteln erwartet

Rinteln. Momentan sinken die Pegelstände in Rinteln - doch ob das auch so bleiben wird, ist ungewiss. Die Stadt Rinteln rechnet mit einer neuen Hochwasserwelle am späten Sonntag beziehungsweise am Montag, der Überregionale Hochwassermeldedienst des Landes Niedersachsen warnt vor Pegelständen von bis zu 6,90 Metern in Rinteln.

veröffentlicht am 16.01.2011 um 13:42 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:18 Uhr

Rinteln. Momentan sinken die Pegelstände in Rinteln - doch ob das auch so bleiben wird, ist ungewiss. Die Stadt Rinteln rechnet mit einer neuen Hochwasserwelle am späten Sonntag beziehungsweise am Montag, der Überregionale Hochwassermeldedienst (ÜHWD) des Landes Niedersachsen warnt vor Pegelständen von bis zu 6,90 Metern in Rinteln.

Ulrich Kipp, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, gibt am späten Sonntagnachmittag hingegen so etwas wie Entwarnung: Die Voraussage des ÜHWD sei aufgehoben, die Wetterlage habe sich "beruhigt". Die Pegel in Hannoversch Münden hätten am Sonntagmorgen stagniert beziehungsweise würden seit Mittag fallen, auch in Hameln steht der Pegel bereits bei etwa 6,10 Meter (Stand: 16 Uhr). In Rinteln steht das Weserwasser momentan 6,44 Meter hoch (Stand: 16 Uhr). Genaueres aber könne man erst Montagvormittag feststellen.

Die Stadt hat sich indessen auf höheres Wasser eingestellt: Die Hochwassersperre in der Dauestraße/Die Drift ist vom Technischen Hilswerk verlängert worden, auch ein Ende der Graf-Adolf-Straße wurde mit einem Wall aus Sandsäcken gesichert.

Gleichzeitig ist wieder das Telefonnetz vom Hochwasser betroffen: Über 1000 Haushalte in Rintelns Südstadt, inklusive der Schaumburger Zeitung, konnten den Sonntag über nicht erreicht werden. Telekom-Mitarbeiter arbeiteten den gesamten Sonntag über daran, die Störung zu beheben.




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