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Update zu Weserhochwasser

Hochwasser: Weserpegel steigt weiter

RINTELN. Die Weser hat in Rinteln inzwischen den Pegel von 5 Metern überschritten. Damit ist die zweite Meldestufe überschritten. Die Stadt Rinteln rechnet damit, dass die Weser weiter steigen wird, und bereitet sich vor.

veröffentlicht am 03.01.2018 um 19:53 Uhr
aktualisiert am 05.01.2018 um 18:30 Uhr

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RINTELN. Die Weser hat in Rinteln inzwischen den Pegel von 5 Metern überschritten. Damit ist die zweite Meldestufe überschritten. Dies bedeutet Ausuferungen hauptsächlich in land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Um 8.50 Uhr wies die Weser einen Pegel von 5,30 Meter auf, gegen Mittag sind es mittlerweile 5,40 Meter. Die Stadt Rinteln ließ daher am frühen Donnerstagmorgen die Hartler Straße zwischen Einmündung Auf der Kunterschaft und Pferdemarkt sperren. Die Zufahrt zum Parkhaus Pferdemarkt ist frei.

Später sperrte die Stadt auch die Dankerser Straße (L 437) für den Durchgangsverkehr, und zwar zwischen der Hafenstraße und der Einmündung in die Bahnhofstraße in beide Richtungen. Der dortige Wohnmobilparkplatz ist nicht mehr erreichbar.

Am Donnerstagmorgen ist im Rintelner Rathaus der Krisenstab „Hochwasser“ mit Feuerwehr, Polizei, Stadtwerken, Abwasserbetrieben und der Verwaltung zusammengekommen, erklärte Ordnungsamtsleiter Ulrich Kipp auf Anfrage unserer Zeitung: „Das ist ein eingespieltes Team.“

Von einer Krise will Kipp noch nicht sprechen. Kritisch werde es für Rinteln erst ab einem Wasserstand ab sechs Metern. Trotzdem stehe der Stab „Gewehr bei Fuß“, auch nach Feierabend, auch am Wochenende.

Der Flusspegel könnte in den nächsten 24 Stunden noch um einen halben Meter ansteigen, sagt Rintelns Stadtbrandmeister Friedel Garbe am Telefon. Die Feuerwehren beobachten die Situation und die Prognosen daher weiter und sind in Alarmbereitschaft. Am Bauhof werden währenddessen konstant weitere Sandsäcke gefüllt – allein, um sie für den Fall der Fälle parat zu haben.

Wie schnell dies der Fall sein kann, zeigte der nächtliche Einsatz der Feuerwehr Uchtdorf: Hier war die Exter gegen 21 Uhr „schlagartig“ auf einen Pegel von 1,95 Meter angestiegen, erläutert Garbe. Ab 1,90 Metern läuft sie bereits den Ellerbruch hinunter. „Die Ortsfeuerwehr Uchtdorf hat 400 Sandsäcke verbaut“, so Garbe. Nach Mitternacht begann der Flusspegel glücklicherweise wieder stetig zu fallen, und der Einsatz konnte für beendet erklärt werden. Derzeit liegt der Pegel bei etwa 1,40 Meter.

Wie sich das Weserhochwasser weiterentwickelt, das hänge nicht nur vom Niederschlag ab, sondern auch vom Fassungsvermögen der Edertalsperre, erläutert Garbe. Derzeit werde hier 60 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abgelassen.


Bereits am Mittwoch deutete sich das Hochwasser an. Am Vormittag teilte Ordnungsamtsleiter Ulrich Kipp mit, dass die Warnstufe eins von 4,40 Meter und damit Meldestufe 1 bereits überschritten wurde. Meldestufe 1 bedeutet einen bordvollen Abfluss und stellenweise Beginn der Ausuferung des Flusses. Am Mittwoch war bereits der Bereich unterhalb des Brückentors gesperrt, der Schiffsanleger an der Hartler Straße und der Fußweg an der Büntebrücke, ebenfalls der Weserradweg am Weseranger. Der Baubetriebshof stellte Warnbaken auf.


Weitere Informationen erfolgen im Laufe dieses Tages sowie morgen in der SZ/LZ.
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  • Hochwasser im Anmarsch: Gesperrt war gestern Mittag der Bereich unterhalb des Brückentors. Am Nachmittag stand die Weser bei 4,55 Meter. Foto: tol
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  • Die Weserpromenade steht bereits unter Wasser. Foto tol
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  • Der Radweg und Parkplätze am Weseranger stehen bereits unter Wasser. Foto: tol
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  • Der Radweg und Parkplätze am Weseranger stehen bereits unter Wasser. Foto: tol
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  • Der Radweg und Parkplätze am Weseranger stehen bereits unter Wasser. Foto: tol
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