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Bethel-Babys werden wenige Tage nach der Geburt getestet / Testgerät vom Lions-Club

Hörgeschädigte oft Opfer von Stigmatisierung

Bückeburg (bus). Wer nicht hören will, muss fühlen, lautet eine nahezu unerschütterliche Erkenntnis des Volksmundes. Dass er dabei nicht nur meint, Horchunlust durch vermehrten Einsatz des Tastsinns ersetzen zu müssen, verdeutlicht der zumeist mit dem Zitat einhergehende drohende Unterton. Was aber widerfährt Menschen, die nicht hören können? "Die sind nicht selten Opfer regelrechter Stigmatisierungen", schildert Dr. Stephan Riechmann eine der denkbaren Folgen. Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt hat mit seiner Schilderung besonders junge Menschen im Visier. Um angeborene Hörschwäche oder Taubheit möglichst früh zu erkennen, empfiehlt der Experte eine Überprüfung bereits im Säuglingsalter.

veröffentlicht am 25.02.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:28 Uhr

Die selig schlafende Danya Zabel, bei der Geburt 3 570 Gramm sch



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