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Anhaltende Debatte um künftigen Seniorentreff beschäftigt auch Wählergemeinschaft Rodenberg

Hoffen auf ein Happy End

Rodenberg. Die Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR) will in diesem Jahr den Seniorentreff vorantreiben. Bei der Jahresversammlung wurde die Darstellung im Rat, die Debatte werde ohne Not verschleppt (wir berichteten), kritisiert.

veröffentlicht am 04.03.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:22 Uhr

Als ein wichtiges Vorhaben der Stadt Rodenberg bezeichnete der einstimmig wiedergewählte WGR-Vorsitzende Ralf Sassmann die weitere Sanierung des Hauses Lange Straße 2. „Ob mit oder ohne Seniorentreff“, so Sassmann. Der Riss, der in 2012 zum Stopp der Pläne geführt hatte, den Seniorentreff dort anzusiedeln, sei beobachtet worden. Habe sich dieser seither nicht verändert, könne – wenn ein Gutachten entsprechend ausfällt – wieder über die Lange Straße 2 als Domizil des Treffs diskutiert werden.

Generell hoffe die WGR auf ein „Happy End“ hinsichtlich der Begegnungsstätte. Der Schelte von Pastor Ralf Janßen und weiteren Zuhörern in der zurückliegenden Ratssitzung begegnete WGR-Vize Wilfried Engelhardt: „So etwas zu sagen, ist immer leicht.“ „Es liegt nicht am Geld, auch nicht an den politischen Entscheidungen“, ergänzte Sassmann. Der Zeitverzug habe planerische Gründe. „Wenn man es nicht richtig macht, heißt es am Ende, man habe einen Schnellschuss gemacht“, sagte Sassmann. Hinsichtlich der Forderung von FDP und Aktiven Demokraten nach mehr Licht am Kreisel (wir berichteten), gab Sassmann zu Protokoll, dies sei ohnehin geplant. Wenn die gesamte Anlage in Kürze fertiggestellt werde, sollen auch Laternen installiert werden.

Die WGR hat derzeit zwölf aktive Mitglieder. Sassmann wünscht sich mehr Mitstreiter. Auch Kritik sei erwünscht. „Wir sind darauf angewiesen, dass uns aktive Bürger bei unserer Mandatsausübung unterstützen“, sagte der Rodenberger Bürgermeister. Auf Kreisebene wünscht sich Sassmann, dass die IGS/Stadtschule Rodenberg eine Oberstufe bekommt. Dazu brauche es sicherlich etwas Glück. Wenn, dann sollte eine durchgängige Schullaufbahn von der 5. bis zur 13. Klasse möglich sein.gus

Ralf Sassmann (l.) wurde als Vorsitzender ebenso wiedergewählt wie Almuth Sassmann als Schriftführerin und Gerd Grädener als Kassenprüfer.gus




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