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Weihnachtsmarkt parallel zum Weihnachtszauber – und Autoschau mit „Kocht über“

Hoffen auf mehr Besucher

Bückeburg. Weihnachtsmarkt, Eisstockbahn, verkaufsoffene Sonntage und die Autoschau: Das waren vier Themen des Stammtisches von „Handel aktiv“.

veröffentlicht am 26.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:21 Uhr

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Es wird immer schwieriger, Anbieter für den Weihnachtsmarkt zu finden. Und die, die kommen, sind nicht unbedingt zufrieden mit den Umsätzen, die sie machen. So wie etwa im vergangenen Jahr. Auf seinem jüngsten Stammtisch hat sich „Handel aktiv“ daher Gedanken gemacht, wie der Markt verbessert und die Attraktivität gesteigert werden kann. Denn in einem war sich die Kaufmannschaft einig: „Aufgeben wollen wir den Markt nicht. Wir müssen aber reagieren, bevor da nur noch drei Buden stehen, von denen noch eine von uns besetzt ist.“

Herausgekommen ist dabei, dass der Weihnachtsmarkt 2013 parallel zum Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg stattfinden wird, wie der „Handel aktiv“-Vorsitzende Joachim Scheffler berichtete, also vom 29. November bis 8. Dezember: „Das soll und wird uns sicherlich mehr Frequenz bringen.“ Der Markt wird nicht verlegt, sondern bleibt im oberen Bereich der Fußgängerzone. Von einigen Seiten war nach dem Markt 2012 die Forderung erhoben worden, auf den Marktplatz zu gehen. Die Öffnungszeiten werden auf 14 bis 20 Uhr vereinheitlicht, ebenfalls eine Reaktion auf Kritik des vergangenen Jahres, als manche Buden „nach Lust und Laune“ geöffnet waren.

Um eine Marktsituation und eine Art Rundgang zu schaffen, soll die Fläche vor der Fleischerei Mühe und der Einmündung Braustraße mit einbezogen werden. Außerdem soll das Grützeessen zugunsten von „Brot für die Welt“ modifiziert werden und statt eines Zeltes eine offene Bude aufgebaut werden: „Damit auch die Laufkundschaft kommt und jeder weiß, was dort passiert.“

Bei „Handel aktiv“ laufen derzeit auch Bemühungen, im Dezember wieder die Eisstockbahn auf dem Marktplatz aufzubauen. Die Bahn ist Eigentum des ehemaligen Pächters der Hof-Apotheke, Harald Strüwe. Derzeit verhandle die Stadt mit Strüwe über den Ankauf der Bahn, sagte Scheffler. Die Bahn solle dann in Eigenregie auf- und abgebaut werden, um den Bückeburgern im Winter etwas bieten zu können. Eventuell könne die neue Pächterin der Hof-Apotheke für die Gastronomie an der Bahn sorgen.

In diesem Jahr werden acht verkaufsoffene Sonntage stattfinden. Beginn ist mit dem Frühjahrsmarkt am Sonntag, 10. März. Wie in den Vorjahren soll mit einer Einrichtung in der Stadt wie Schloss oder Museum ein Kombipaket angeboten werden, um vor allem auswärtige Gäste nach Bückeburg zu locken.

Wie in den Vorjahren soll „Bückeburg kocht über“ in Kombination mit der Autoschau gefeiert werden: „Kocht über vom 2. bis 4. August, die Autoschau am 3. und 4. August. Wie Joachim Scheffler berichtet, soll die Autoschau bis in die obere Lange Straße bis zur Einmündung Herderstraße ausgedehnt werden. Nur in der Fußgängerzone sei es zu eng gewesen, vielfach hätten die ausgestellten Autos zu dicht aufeinander gestanden. „Das wollen wir ändern. Da muss mehr Luft rein.“

Seitens der Bückeburger Autohändler sei bereits die Bereitschaft zu dieser Ausweitung signalisiert worden, sagte Scheffler. Zudem sind mit dem Autohaus Rostek und dem Peugeot-Händler Krumrey zwei neue Händler dazu gekommen, sodass mehr Platz benötigt wird. Beide wollen nach Auskunft von Scheffler an der Autoschau teilnehmen, Rostek zum Beispiel auch seine Rennwagen ausstellen.




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