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Dreitägiger Feiermarathon bei Gehrke

Hoffest: Als wäre Nena wirklich da gewesen...

Riepen (tes). "Da simma dabei": Spätestens nachdem Thomas Rosin und DJ Rollo diesen Refrain aus dem rheinischen Gassenhauer anstimmten, hat sich das Gelände rund um das Romantikhotel "Schmiedegasthaus" Gehrke am Sonnabend in eine tobende Partymeile verwandelt. Hunderte genossen mit der Nena Coverband "Nur geträumt" eine Zeitreise in die achtziger Jahre. Im "Leuchtturm" der guten Laune durften die "99 Luftballons" nicht fehlen. Vielmehr regnete es Leuchtstäbe, "Nena" tanzte auf dem Tisch und "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" fand in den frühen Morgenstunden jeder nach Hause - um am Sonntag fit zu sein für das Familienfest.

veröffentlicht am 15.07.2008 um 00:00 Uhr

An drei Tagen sind Gäste aus nah und fern dem Ruf zum Hoffest gefolgt. Viele zum wiederholten Mal. "Nur die Regenwolken haben einen Bogen um Riepen gemacht", freut sich Geschäftsführer Andreas Gehrke. Mit so einem Ansturm der Feinschmecker hatte selbst Sternekoch Ernst August Gehrke nicht gerechnet. "Am Freitag haben wir so viele Austern verkauft wie sonst an den drei Tagen", resümiert der Küchenmeister. Die Folge: Am Sonnabend waren die edlen Muscheln ebenso wie der Hummer ausverkauft. Kein Problem: Die kulinarische Auswahl ließ dennoch keine Wünsche offen. Von der Hummerbratwurst bis zu Rinderbacke, Antipasti und Spezialitäten mit Pfifferlingen. Auch Doris Gellermann war hauptsächlich wegen der kulinarischen Überraschungen angereist. Zudem nutzte sie die Gelegenheit zur Neue-Deutsche-Welle-Musik in der Vergangenheit zu schwelgen. "Wenn man die Augen zumacht, könnte man denken, dass die echte Nena auf der Bühne steht", meinte die Auetalerin. Selbst eingefleischte Nena-Fans ließen sich von der authentischen Kopie des Originals mitreißen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten feierten die Zuschauer eine Riesenparty. Wein, Champagner und Bier flossen in Strömen. An der Cocktailbar ließ das Urlaubsgefühl, selbst bei deutlich niedrigeren Temperaturen, nicht lange auf sich warten, wie Karin Strobel aus Beckedorf betonte. Eine willkommene Abwechslung sei das Riepener Hoffest auch für die Angestellten, sagte der Küchenchef. "Viel Arbeit, aber mindestens ebenso viel Spaß am direkten Gespräch mit den Gästen", bestätigte Köchin Arcangela Guiffré.




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