weather-image
23°
×

Vodafone unterstützt „Bürgerhilfe Samtgemeinde Rodenberg“

Hohe Spende von Telefonanbieter

Lauenau (nah). Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone hat dem in Lauenau ansässigen Verein „Bürgerhilfe Samtgemeinde Rodenberg“ einen deutlich vierstelligen Betrag bewilligt. Der Entscheidung ist ein interner Wettbewerb vorausgegangen. Mitarbeiter, die sich für einen sozialen Zweck engagieren, konnten eine Bewerbung abgeben.

veröffentlicht am 22.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 02:41 Uhr

Diese Gelegenheit nutzte der Lauenauer Torsten Reuter. Der 42-Jährige, der seit acht Jahren im Flecken lebt und in der Liegenschaftsabteilung von Vodaphone für Masten- und Gebäudestandorte zuständig ist, gehört fast seit Beginn der „Bürgerhilfe“ an. Mitunter holt er Lebensmittel bei Bäckereien und Supermärkten ab. Manchmal packt er im vereinseigenen Laden in der Rodenberger Straße Ware aus, die freitags zwischen 13 und 15 Uhr an Bedürftige abgegeben wird.

In der Bewerbung stellte er den Verein und dessen Aufgaben vor und kam damit unter bundesweit insgesamt 150 Anträgen in eine engere Auswahl von etwa 30 Beispielen gemeinnütziger Aktivitäten. Reuter musste dann in einer Telefonkonferenz vor einer Jury die „Bürgerhilfe“ noch einmal persönlich vorstellen. Das hat er offenbar so überzeugend getan, dass das Lauenauer Projekt nach eigenen Angaben in der Rangliste an fünfter Stelle platziert worden sei. Insgesamt schüttete der Konzern unter dem Motto „Mach mit – Vodafone hilft!“ 100 000 Euro aus – in Beträgen zwischen 250 und 5000 Euro.

Torsten Reuter übergab jetzt an die Vorsitzende Margit Mesenbrink die schriftliche Bestätigung und eine Plakette, die künftig gleich neben der Eingangstür zu sehen sein wird. Zugleich versprach er, dem Verein auch weiterhin tatkräftig helfen zu wollen. Für Mesenbrink ist dies die dritte gute Nachricht binnen weniger Wochen. Wie berichtet, hatten die Lauenauer St. Lukas-Gemeinde und die Volksbank Hameln-Stadthagen Zuschüsse gewährt. „Es tut gut, so viel Unterstützung zu erfahren“, freute sie sich: „Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige