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Anderer Investor kauft die Immobilien – die beiden denkmalgeschützten Gebäude werden hochwertig saniert

Hotelprojekt am Kreisel Georgstraße ist geplatzt

Bückeburg (rc). Aus dem Hotelprojekt am Kreisel Georgstraße wird nichts. Ein anderer Investor, der Bückeburger Sven Morawe, hat die beiden denkmalgeschützten Villen Georgstraße Nr. 2 und 3 samt aller Nebengebäude gekauft. Ursprünglich wollte die Lenzhäuser GmbH hier ein Hotelprojekt realisieren (wir berichteten). Der Bau- und Umweltausschuss wurde auf seiner Sitzung am Donnerstagabend kurz über das Projekt in Kenntnis gesetzt, diskutiert wurde nicht.

veröffentlicht am 01.09.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 19:41 Uhr

„Eine wichtige Ecke für die Stadt Bückeburg“, wie es Baubereichsleiter Jörg Klostermann formulierte: „Es wäre schön, wenn hier etwas passiert.“ Die Stadt sei insofern betroffen, dass der Investor auf dem stadteigenen Grundstück an der Ecke von Reitweg und Georgstraße den Bau eines Cafés plant. Über den Verkauf hätte der Rat zu entscheiden.

Wie Morawe kurz gegenüber unserer Zeitung erläuterte, plant er die beiden denkmalgeschützten Gebäude aufwendig zu sanieren und überregional als Luxuswohnungen zu vermarkten. Die rückwärtigen Nebengebäude, die nicht unter Denkmalschutz stehen, sowie die Garagen sollen abgerissen werden. Auf der Fläche des hinteren Nebengebäudes wird ein „Haus am Park“ gebaut. Dort, wo jetzt die Garagen stehen, entsteht das „Haus an der Georgstraße“. Dieses Haus wird so zurückgesetzt, dass es die denkmalgeschützten Häuser nicht verdeckt und dessen Fassaden schön zur Geltung kommen. Auch die Wohnungen in den Neubauten werden als Luxuswohnungen angeboten – mit Grundflächen bis zu 210 Quadratmeter. Unter dem „Haus am Park“ wird eine Tiefgarage mit 13 Stellplätzen gebaut (ein ausführlicher Bericht folgt).




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