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Witzige Aktion bringt Kinder und Erwachsene in Osterstimmung

Hühnertaufe in der „Stätte“

Bückeburg. Das graue Huhn mit den dezent grünen Eiern heißt jetzt wie eine Kartoffelsorte – Celina. Und seine beste Freundin im braunen Federkleid wird ab sofort Mia genannt. In der Jugendfreizeitstätte waren jetzt Hühner von einem kleinen Resthof aus Meinsen zu Gast. Sabine Hartmann und Silke Semrau betreiben den mobilen Tierbesuchsdienst „Fell und Federn“. Bereits im vergangenen Jahr wurde Kiki-Marou getauft. Das Huhn war ganz eindeutig der Star am Nachmittag.

veröffentlicht am 19.04.2014 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:41 Uhr

„Sie ist ganz zahm und sehr zutraulich. Die Kinder waren mutig und haben Ruhe bewahrt. Es ist nicht immer selbstverständlich, wenn Hühner auf dem Schoß sitzen“, sagte Hartmann. Ihr hat die witzige Aktion zu Ostern erneut viel Freude gemacht. Semrau und Hartmann möchten Kindern und zudem Senioren vermitteln, wie Hühner eigentlich heute leben. Streicheln und Füttern gehören ausdrücklich mit dazu. Insgesamt leben auf dem Resthof in Meinsen elf verschiedene Hühner.

Darunter sind Zwerghühner, Haushühner aber auch ein Seidenhuhn mit ganz weichem Federkleid, fast wie ein Fell. „Von wem stammt wohl dieses kleine Ei hier?“ fragte Silke Semrau in die Runde und fügte schnell hinzu: „Es ist jedoch gar kein Hühnerei.“ Mit kleinen Flecken versehen handelte es sich um Wachtel-Eier. Semrau unterrichtet an der Bernd-Blindow-Schule die Ergotherapieklassen. Ihre Schülerinnen und Schüler lädt sie regelmäßig zu sich nach Hause ein.

Ihr ist der therapeutische Ansatz in der Arbeit mit Tieren sehr wichtig.

Vielleicht kommen Celina und Mia im nächsten Jahr wieder. Dann sind beide Hühner alt genug und können ebenfalls gestreichelt werden. tla

Wie sollen die Hühner heißen? Von Beginn an machen die Namen Celina und Mia das Rennen. tla




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