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Osterdechenverein bleibt bei der Jahreshauptversammlung vollkommen gelassen

Humorvolle Dechen

LÜGDE. Humorig und detailverliebt trug Schriftführer Horst Marx während der Jahreshauptversammlung des traditionsreichen Lügder Dechenvereins seinen Jahresbericht vor, der sogar mit einem von ihm selbst verfassten und mit „Räder ab, gut Lauf“ endendem Gedicht abschloss.

veröffentlicht am 16.04.2019 um 11:44 Uhr

Der Vorstand der Dechen nahm die geehrten Mitglieder in seine Mitte. FOTO: BR
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Autor

Burkhard Reimer Reporter

„Trocken, aber schön“, so der anschließende Kommentar des Oberdechen Uwe Stumpe, fiel dagegen der Bericht des Kassierers aus, dessen Hauptaussage darin bestand, dass „der Verein auf einer soliden finanziellen Basis steht“. Und da die Kassenprüfer erwartungsgemäß gegen die Buchführung von Andreas Marz nichts einzuwenden hatten, wurden der Kassierer und mit ihm der gesamte Vorstand ebenso erwartungsgemäß einstimmig entlastet.

Aber nicht nur deshalb, sondern von Beginn an war die Stimmung während der Versammlung, an der ein Sechstel der insgesamt 602 Vereinsmitglieder teilnahm, ausgezeichnet. Ja, da wurde sogar die Wahl eines neuen Kassenprüfers – Sven Biesemeier – zu einem vielbeklatschten Ereignis.

Bei den Vorstandswahlen übernahm der Rektor der Lügder Johannes-Gigas-Sekundarschule, Uwe Tillmanns, die Leitung – zumindest so lange, bis ein neuer Vereinsvorsitzender, beim Lügder Osterdechenverein „Oberdeche“ genannt, bestimmt war. „Wiederwahl“ hieß es dazu lautstark aus den Reihen der Vereinsmitglieder, und da zudem kein weiterer Kandidat zur Wahl stand, wurde Uwe Stumpe einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Gleiches galt im weiteren Verlauf dann auch den übrigen zur Wahl stehenden Vorstandsmitgliedern, als da waren Andreas Marz als Kassenwart und Dieter Stumpe als Pressesprecher.

Oberdeche Uwe Stumpe musste sodann zunächst einmal ein „Geständnis ablegen“: Der Kopierer in seinem Büro, erklärte er, habe den Dienst versagt, weshalb er zur anstehenden Mitgliederehrung nicht die erforderlichen Urkunden vorweisen könne. Gnädig wurde ihm das von den gut gelaunten Dechen verziehen. Ohnehin waren von den zu Ehrenden – es wären 19 für zehnjährige, vier für 25-jährige und zwei für 50-jährige Vereinszugehörigkeit gewesen – nur drei anwesend. So konnten lediglich André Kleine für zehnjährige, Oliver Jessat für 25-jährige und Werner Oelmann für 50-jährige Mitgliedschaft die Glückwünsche des Vorsitzenden und ein Präsent entgegennehmen.




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