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Vor Gericht: Zivilkammer macht Ortstermin mit Vierbeinern und verhandelt am Waldesrand / Vergleich

Hunde im heftigen Streit: Richter verteilt Leckerlis

Bückeburg (ly). Leckerlis für Hundchen, Schmerzensgeld für Frauchen: In einem Zivilprozess um eine wüste Rauferei zweier Vierbeiner hat Richter Reinhard Sievers alle bedacht. Eine Rintelnerin, die seinerzeit zwischen die kämpfenden Vierbeiner geraten war und sich beim Sturz die linke Hand gebrochen hatte, bekommt 2000 Euro. So heißt es in einem Vergleich des Landgerichts, der allerdings noch widerrufen werden kann. Ursprünglich hatte die Klägerin, deren (geliehener) Mischling in den Streit verwickelt war, 11 000 Euro an Schmerzensgeld und Schadensersatz gefordert. Das hielt die 1. Zivilkammer jedoch offenbar für weit überzogen.

veröffentlicht am 28.07.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Leckerlis für die Hunde, Schmerzensgeld für ein Frauchen verteil



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