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Niedernwöhrener Betreiber in Jubelstimmung: Neues Fahrzeug, neues Rekordjahr

Hurra, der dritte Anrufbus ist da!

Samtgemeinde Niedernwöhren (gus). Der Anrufbusverein Niedernwöhren ist mal wieder in Jubelstimmung: Das dritte Fahrzeug zur Personenbeförderung ist eingetroffen. Damit verfügt das Transportunternehmen Anrufbusverein nun auch über einen behindertengerechten Kleinbus.

veröffentlicht am 25.11.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:42 Uhr

Die Umrüstung dazu ist unter der Regie von Volkswagen Nutzfahrzeuge erfolgt. Für den reibungslosen und zügigen Anschaffungsprozess dankte die Vereinsvorsitzende, Erika Hoppe-Deter, Klaus Feike, der als VW-Vertriebsleiter für Gewerbekunden die Fäden in der Hand hatte. Knapp 55 000 Euro hat der Kleinbus gekostet. 46 000 Euro stammen aus dem Fördertopf für Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Dieses Geld wieder wird aus der Mineralölsteuereinnahme abgezweigt und vom Landkreis Schaumburg für förderfähige Projekte weiterverteilt.

Folgerichtig bedankte sich Hoppe-Deter auch beim zuständigen Kreisverwaltungsmitarbeiter, Knut Utech, und Kreiskämmerer Jörg Farr, die der Übergabezeremonie beiwohnten, sowie dem Ausschuss für Kreisentwicklung. Außerdem hob die Vereins-Chefin das politische Engagement des Niedernwöhrener Bürgermeisters, Klaus Seehausen, hervor. Mit so viel Unterstützung sei nun ein „weiterer Meilenstein in der Geschichte des Anrufbusses erreicht“ worden. Samtgemeindebürgermeister Fritz Anke sprach von einem „besonderen Tag – mal wieder – für den Anrufbusverein“. Wohl kaum jemand hätte vor sechseinhalb Jahren gedacht, dass in so kurzer Zeit ein festes System mit drei einsatzbereiten Fahrzeugen auf die Beine kommt. Hoppe-Deter sei stets motiviert und engagiert.

Den ehrenamtlichen Fahrern bescheinigte Anke einen immensen Zeitaufwand, den sie dankenswerter Weise in das Projekt investieren. Der Verein fühlt sich laut seiner Vorsitzenden wohl im Rathaus der Samtgemeinde. Der dritte Bus kommt absolut pünktlich – in 2009 ist erneut ein Passagier-Rekord erreicht worden. Bereits jetzt stehen 4702 Beförderungen zu Buche. In 2008 waren es 4006.

Im Anrufbus können nun auch Rollstuhlfahrer transportiert werden. Dafür ist eigens eine Rampe installiert worden.



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