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"Hocherfreut"über Anträge aus der Politik / Gespräche mit WIR und Landkreis

IGS in Rinteln: Eltern hoffen auf gemeinsame Erklärung des Stadtrats

Rinteln (crs). "Hocherfreut" ist Petra Wieneckeüber die klaren Bekenntnisse von SPD, Grünen und FDP zur Einrichtung einer IGS in Rinteln. "Es kommt Bewegung ins Thema", freut sich die Stadtelternratsvorsitzende, die bereits im Frühjahr annähernd 500 Pro-IGS-Unterschriften von Eltern mit Grundschulkindern zusammengetragen hatte. Jetzt hofft der Stadtelternrat gemeinsam mit den Schulelternräten der Grundschulen, dass die Pläne schnell Realität werden: "Möglichst zum nächsten Schuljahr."

veröffentlicht am 25.07.2008 um 00:00 Uhr

Unterstützung bekommen die Rintelner Eltern von der Wählerinitiative WIR auf Kreisebene. Rudolf Wilmers, WIR-Vorsitzender und zugleich früherer Schulleiter der IGS Stadthagen, hat seine Hilfe angeboten - bereits in der kommenden Woche treffen sich Petra Wienecke, Ines Rohde, Gabriele Edling und weitereMitglieder des Stadtelternrats mit dem IGS-Experten. "Wir sind sehr dankbar für dieses Angebot", freut sich Wienecke, "denn wir wollen unbedingt weiter am Ball bleiben." Auch mit Kreisschuldezernentin Eva Burdorf und der stellvertretenden Landrätin Helma Hartmann-Grolm sind daher noch für den August Gespräche geplant. Doch um den Wunsch der Rintelner Eltern nach einer IGS zu realisieren, müsste zunächst die Stadt Rinteln einen Antrag stellen - und deswegen wünschen sich Petra Wienecke und ihre Mitstreiter eine gemeinsame Erklärungdes Stadtrates, sich für eine IGS am Wohnort einzusetzen. "Wenn der Stadtrat sich einig ist, hat das eine für Eltern wichtige Signalwirkung", erläutert Wienecke. Doch auch über die Anträge zur IGS-Errichtung aus bislang drei Ratsfraktionen freut sie sich: "Es ist schön zu sehen, dass das Wohlder Kinder wichtiger ist als politische Ideologie." Erfreut ist Wienecke auchüber Rückenwind durch den Leiter der Hauptschule am Ostertor: Rektor Heinz Pettenpaul hatte sich anlässlich der Schulentlassung erstmals öffentlich für eine längere gemeinsame Beschulung ausgesprochen (wir berichteten). "Wie Herr Pettenpaul sehen wir eine längere gemeinsame Schulzeit der Kinder als Vorteil für ihre soziale und kulturelle Entwicklung", stellt Wienecke den Willen der Eltern dar. Allerdings habe der Schulelternrat den guten Eindruck, dass die Rintelner Schulleiter insgesamt nicht gegen eine IGS seien. Dem Schulelternrat geht es darum, möglichst schnell eine IGS in Rinteln als wohnortnahe Bereicherung der Schullandschaft und Ergänzung zu den bestehenden Schulen anbieten zu können. "Für viele ist das die richtige Schule", weiß Wienecke aus etlichen Gesprächen mit Eltern und Kindern. "Es gibt viele, die sehr enttäuscht sind, dass sie keinen IGS-Platz bekommen haben."




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