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„Die Entscheidung wurde nicht leichter“

IGS präsentiert sich bei Tag der offenen Tür

RINTELN. Manche Schüler laufen selbstbewusst über die Flure, andere schauen zaghaft durch die offenen Türen um zu schauen, was dort gerade angeboten wird. Die Integrierten Gesamtschule, Hildburgschule Rinteln, hat am Freitag zum Tag der offenen Tür für alle Viertklässer eingeladen.

veröffentlicht am 19.03.2017 um 17:28 Uhr
aktualisiert am 19.03.2017 um 23:00 Uhr

Emily (v. l.), Marie und Selina basteln Ostereier aus Filz und verzieren diese mit Perlen und Pailletten.
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite

Sie, oder besser ihre Eltern, müssen demnächst entscheiden, auf welcher Schule es nach der Grundschulzeit weitergehen soll. „Hier wollen wir eine kleine Orientierung bieten und den Eltern und Kindern zeigen, was unsere Schule zu bieten hat“, sagte Schulleiter Torsten Rudolf, der sich über den großen Andrang freute.

Alle Fächer wurden vorgestellt, und zwar mit kleinen Videos, die die Schüler gedreht haben, mit Mitmachspielen, Bastel- und Werkaktionen, sportlichen Teilen und jeder Menge Informationen. So wurden im Textilraum Ostereier aus Filz genäht und mit Pailletten und Perlen versehen, Ketten wurden gebastelt, im Physik- und Chemieraum konnten kleine Versuche selbst ausprobiert werden und in der Sporthalle wurden Sportaktionen zum Mitmachen angeboten.

Bei einem Mathe-Quiz gab es etwas zu gewinnen und die verschiedenen Sprachangebote wurden ebenfalls präsentiert. Hier hat die IGS in Rinteln etwas Besonderes zu bieten, nämlich Latein-Unterricht in einem Wahlpflichtkurs. „Latein macht wirklich Spaß und ist überhaupt nicht langweilig“, sagte der zwölfjährige Kevin. „Wir machen Plakatarbeit, Rollenspiele und spielen Vokabelfußball“, ergänzte der ebenfalls zwölfjährige Marvin.

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Die Physiklehrerin Uta Lehmann (v. r.) erklärt Jennifer (14), Lilly (6) und David (14), wie sich die Erde um die Sonne dreht. Fotos: la

Die beiden Schüler stellten auch das Lernmaterial vor und ihr Lehrer erläuterte, warum Latein eine wichtige Sprache, auch an der IGS, ist – nämlich damit der Übergang zum Gymnasium später einfacher möglich ist und weil es zahlreiche Studienfächer gibt, für die Latein Voraussetzung ist.

„Die Entscheidung, an welche weiterführende Schule ich meinen Sohn schicke, mache ich mir nicht leicht“, sagte eine Mutter. Ihr Sohn stehe von den Noten zwischen Gymnasium und IGS. Sie habe sich beide Schulformen angeschaut, werde jetzt noch einmal überlegen und dann entscheiden. „Ich war auch beim Tag der offenen Tür des Gymnasiums Ernestinum. Beide Schulen haben viel zu bieten. Die Entscheidung wurde nicht einfacher“, so die Mutter.




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