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Schraubeweg auf einer Länge von 20 Metern verschüttet / Warnung an Wanderer

Im Deister rutscht die Erde

Lauenau. Der Schraubeweg ist ist auf einer Länge von etwa 20 Metern wegen eines Erdrutsches unpassierbar. Revierförster Ralph Weidner warnt vor dem Betreten des betroffenen Bereichs. „Da kommt noch was nach“, fürchtet er angesichts breiter Risse im Boden.

veröffentlicht am 29.05.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:42 Uhr

Offenbar infolge des anhaltenden Regens war der Hang auf einer Fläche von etwa 150 Quadratmetern und einer Tiefe von bis zu drei Metern abgesackt. Was der Forstmann „Fließerden“ nennt, ist eine bekannte geologische Gegebenheit: Brüchiges und Wasser aufnehmendes Gestein befindet sich auf der Westseite des Deisters unter schwereren Steinschichten. Wird der Druck zu groß, kommt es zu Erdrutschen.

Weidner hat, nachdem er von einer Feggendorfer Passantin über den Vorfall informiert worden war, umgehend den Streckenabschnitt zwischen Lauenauer Allee und Kreuzbuche sperren lassen. „Die Leute sollen wegbleiben, es ist wirklich gefährlich“, warnt er Neugierige.

Experten der Forstverwaltung wollen jetzt das Gelände untersuchen. Doch Weidner hält den sofortigen Einsatz eines Baggers zu Aufräumarbeiten für bedenklich. Die Erde müsse erst abtrocknen, sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Wenigstens zwei Wochen wolle er bis zu einer Reparatur warten, es sei denn, der für die nächsten Tage prognostizierte neue Regen fällt. Dann dürften sich die Arbeiten aus Sicherheitsgründen weiter verzögern.

Bis dahin müssen Wanderer den Umweg über Lauenauer Allee und Kammweg in Kauf nehmen oder über die Routen von Feggendorf aus die Kreuzbuche erreichen.nah

Der Schraubeweg ist von Erdmassen verschüttet worden.Weidner




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