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Zeitplan für Containerumschlag

Im Juli grünes Licht für den neuen Hafen?

Bückeburg (rc). Im Bau- und Umweltausschuss sind jetzt erstmals Zeitpläne für den Neubau des Containerhafens auf Mindener Stadtgebiet in unmittelbarer Nähe zu Bückeburg genannt worden. Wie Baufachbereichsleiter Karlheinz Soppe mitteilte, soll im ersten Halbjahr der Umweltbericht durch die für die Regionalplanung zuständige Bezirksregierung Detmold erstellt werden. In einer Sitzung im Juli soll dann der Regionalrat anhand des Berichts entscheiden, ob und wie es mit dem Vorhaben überhaupt weitergeht: "Ein wichtiger Zeitpunkt für das weitere Vorgehen."

veröffentlicht am 09.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Um die besonders von den Cammeruner Bürgern vorgebrachten Bedenken noch in das so genannte Scooping-Verfahren einzubringen, beschloss der Ausschuss die Gründung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe. Sie soll noch vor Weihnachten zusammenkommen und die Punkte auflisten, die seitens der Stadt möglicherweise bisher nicht in das Verfahren eingebracht worden sind. Seitens der Bezirksregierung sei signalisiert worden, dass trotz Fristablaufs bis Weihnachten noch Nachmeldungen möglich seien, gab der Ausschussvorsitzende Bernd Insinger ein Gespräch wieder. Im Scooping-Verfahren wird festgelegt, welche Punkte überhaupt weitergehender untersucht werden müssen. Erst wenn diese Punkte feststehen, geht es um inhaltliche Probleme und Fragestellungen. Über die mögliche Kooperation der beiden Häfen Bückeburg-Berenbusch und Minden und der Gründung eines interkommunalen Gewerbegebietes wird es im Januar zu Gesprächen zwischen Beteiligten beider Seiten kommen, wie Soppe weiter sagte. Im Ausschuss wurde jedenfalls deutlich, dass eine Fläche zwischen dem Hafen Berenbusch und dem neuen auf der südlichen Seite des Mittellandkanals geplanten Teils des Containerhafens durchaus doch als Gewerbefläche ausgewiesen werden kann. Bei der derzeit laufenden Aufstellung des Flächennutzungsplans war diese Ausweisung ursprünglich überlegt worden, dann aber mit Verweis darauf, dass diese Fläche Überschwemmungsgebiet der Bückeburger Aue sei, verworfen worden. Einig waren sich Ausschuss und Verwaltung, dass der neue Containerhafen ein "herausragendes Projekt für die Entwicklung der Region ist", so Soppe. Im Schiffs- und Containerverkehr seien jährlich Zuwachsraten von zehn Prozent prognostiziert worden.




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