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Schulzentrum: Neuer Lebensabschnitt für 128 Abgänger / Beste Durchschnittsnote für Mareike Bauer

Im letzten Halbjahr noch einmal kräftig gebüffelt

Obernkirchen (sig). Für viele der 128 Abgänger des Schulzentrums "Am Ochenbruch" ist jetzt die Schulzeit vorbei, in der ihnen Allgemeinbildung vermittelt wurde. Aber lernen müssen sie weiter, wenn sie Erfolg haben wollen im Berufsleben. Irgendwie haben alle Jungen und Mädchen bei ihrer Verabschiedung im Forum gespürt, dass noch viele entscheidende Wegstrecken vor ihnen liegen.

veröffentlicht am 08.07.2008 um 00:00 Uhr

Rektor Torsten Reinecke: "Natürlich werden sich viele fragen, wozu brauche im Leben Gerundium, bionomische Formeln, Potenzgesetze und die Fähigkeit, Dreiecke mittels Winkelhalbierenden zu konstruieren." Und wer sich für handwerkliche oder kreative Berufsfelder entscheide, der werde auch den Potenzgesetzen nie wieder begegnen. Eine allgemein bildende Schule habe aber die Aufgabe, eben auch solches Wissen zu vermitteln, damit sich später jeder aus dem großen Angebot das heraussuchen könne, was er für seinen weiteren Weg benötigt. Der Schulleiter unterstrich, dass in der Arbeitswelt neben den fachlichen auch persönliche und soziale Kompetenzen erwartet werden. Dazu gehörten zum Beispiel Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Ausdauer, Durchhaltevermögen, Belastbarkeit, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. Wer schon heuteüber diese Grundlagen verfügt, für den sehe es gut aus. Und gut sehe es auch aus bei den Abschlüssen, die diesmal erreicht worden sind, hob der Rektor erfreut hervor. Noch zum Zeitpunkt der Halbjahreszeugnisse sei nicht zu erwarten gewesen, dass sich so manche Abgänger noch einmal kräftig ins Zeug gelegt hätten. Das Büffeln und Bemühen, eine bessere Abschlussprüfung hinzulegen, habe sich gelohnt. Damit haben 33 Schulabgänger einen Hauptschulabschluss erreicht, vier den Hauptschulabschluss nach Klasse 10, weitere 41 schafften den Realschulabschluss und 26 sogar den Erweiterten Realschulabschluss. Darüber hinaus erreichten weitere 24 Jungen und Mädchen der neunten Hauptschulklassen über den Hauptschulabschluss hinaus auch die Versetzung in die Klasse 10, in der sie nun die Mittlere Reife anstreben. Torsten Reinecke ging auch auf die weiteren Pläne der Abgänger ein. Danach beginnen 27 eine Berufsausbildung, 63 wechseln zur Berufsschule, und zehn Schülerinnen setzen ihre schulische Laufbahn in der gymnasialen Oberstufe fort. 24 wechseln in die 10H. Dankesworte fand der Schulleiter für die Eltern, die nicht selten viel Nerven und Durchhaltevermögen zeigen mussten. Außerdem habe er ihre Mitwirkung in den Elternvertretungen, im Schuleelternrat, bei den Fachkonferenzen und in der Gesamtkonferenz sehr geschätzt. Ihre konstruktive Mitarbeit und Offenheit diene dem Wohl der Schule. Anerkennung zollte er außerdem den Lehrkräften, die sicherlich selbst kaum mit so vielen guten Abschlüssen gerechnet hätten. Den besten Notendurchschnitt erreichte Mareike Bauer von der Klasse 10H1 mit 1,4. Für weitere herausragende schulische Leistungen wurden geehrt: Lea Baltes (10R2), die auf einen Schnitt von 1,7 kam, außerdem Fabrizio Cirigliano (10H1), Katharina Möller (9H2) und Daniel Schenke (9H1) mit jeweils 1,8 sowie Florian Bolm (9H1) und Valeria Dell`Anna (10R1) mit 1,9. Aufgrund ihres besonderen sozialen Engagements als Busscouts erhielten Ehrungen: René Bierschwale, Christian Glaser, Johann Sahlfeld, Alexander Baer und Torben Müller. André Witschel und Manuel Meyer waren Busscouts und Aufsichtsbuddys. Maria Cagnazzo, Lea Baltes, Lena Gärling, Katharina Treviranus, Valentina Panzica, Johannes Keich, Marc Kreft, Bryan Kuppe, Sebastian Kunze und Fabrizio Cirigliano arbeiteten ebenfalls als Aufsichtsbuddys mit. Zur Schulband gehörten Rudolf Etienne (auch Aufsichtsbuddy), René Rösemeier, Angelika Dell, Ina Kosbart und Julia Hielscher. Besonderes soziales Engagement zeigten Valeria Dell`Anna, die sechs Jahre in der Schulbücherei mitgearbeitet hat, Aufsichtsbuddy war und noch in der Schulband gespielt hat, und Christine Pentzek, die ebenfalls sechs in der Schulbücherei mitarbeitete und dazu der Schulband angehörte. Isabell Bouchet wurde gelobt für ihre Mitarbeit in der Cafeteria.




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