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Beim grünen Abitur bekommen Prüflinge nichts geschenkt

„Im Revier muss jeder Fehler vermieden werden“

HAMELN-PYRMONT. Das hat sich Kreisjägermeister Jürgen Ziegler noch einen Tag vor dem letzten Prüfungsteil ganz anders vorgestellt.

veröffentlicht am 15.05.2018 um 11:36 Uhr

Die Jungjägerinnen und Jungjäger nach bestandenem grünen Abitur mit den Prüfern. Foto: PJ

Autor:

Peter Jahn

Nach der Revierprüfung am Finkenborn kann er nun doch nicht 21 Jägerinnen und Jägern zu bestandener Prüfung gratulieren, sondern nur 13 Absolventen. Wenn auch nur theoretisch, im Revier geht es um Waffenhandhabung und da darf nichts auch nur im Ansatz Gefährliches passieren. „Draußen im Revier muss jeder Fehler vermieden werden“, betont Ziegler. Wer keinen sicheren Eindruck hinterlässt, muss noch einmal die „Schulbank“ drücken.

Beim grünen Abitur bekommen die angehenden Jägerinnen und Jäger nichts geschenkt. Schießprüfungen, schriftliche und mündliche Prüfung und den Abschluss im Revier müssen sie meistern, bevor sie das Patent ausgehändigt bekommen.

Für „Superleistungen mit Noten von 1,4 und 1,6“, werden Niklas Rieke aus Hameln, Oliver Wecke aus Herkendorf und Klaus-Thomas Köster aus Hameln vom Kreisjägermeister ausgezeichnet. Als beste Absolventin des Kurses kann Julie Dorothee Brinkmann aus Emmerthal einen Preis in Empfang nehmen. Über die bestandene Jägerprüfung freuen sich außerdem Stefan Berger aus Hameln, Paul Silas Dietrich aus Aerzen, Antje Kuessner aus Hameln, Adrian Mandke aus Friedrichshagen, Sven Nickel aus Groß Berkel, Thorben Schmidt aus Demkerbrock, Jörg Schünemann aus Völkerhausen, Malte Schnüll und Andreas Warting aus Barntrup sowie der Herkendorfer Oliver Wecke.

Der stellvertretende Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Burkhard Cramer aus Aerzen, erinnert die neuen Jagdscheininhaber daran, dass Hege und Pflege oberste Ziele der Jagd sind. „Im Landkreis Hameln-Pyrmont sollten die zehn Hegeringe die ersten Ansprechpartner für sie sein“, gibt er mit auf den Weg. Cramer wirbt für das Jagdhornblasen, „denn hier im Landkreis stehen sie auf geheiligtem Boden, nach dem mehrmaligen Gewinn der Deutschen Meisterschaften durch unsere Bläsergruppe“. Außerdem verweist er auf das jagdliche Schießen, das durch die Kreisjägerschaft angeboten wird.

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