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Einige Mitglieder wollen die Rechtmäßigkeit der kurzfristigen Verlegung der Versammlung prüfen lassen

Im TV Bergkrug rumort es weiter

Helpsen. Der Ärger im TV Bergkrug rumort weiter. Eine Gruppe von Vereinsmitgliedern will „die Rechtmäßigkeit der kurzfristigen Verlegung der Mitgliederversammlung (MV) prüfen lassen“, teilte Otfried Brützel, Leiter der Tennis-Abteilung, auf Anfrage mit.

veröffentlicht am 05.03.2014 um 18:40 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:22 Uhr

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Wie berichtet, hatte Vorsitzender Jörn Wagener die ursprünglich für den 28. Februar terminierte Versammlung „aufgrund neuerer Informationen, dass die höchstzulässige Teilnehmerzahl von 100 im Dorfgemeinschaftshaus Südhorsten überschritten werden könnte“, zwei Tage vorher auf den 4. April verlegt. Auf der Tagesordnung steht auch ein Abwahl-Antrag gegen Wagener.

Viele Vereinsmitglieder sind sehr verärgert über die extrem kurzfristige Verlegung. Wagener sei bereits Ende Januar per Mail auf das sich abzeichnende Raumproblem aufmerksam gemacht worden, heißt es. Mitte Februar wurde dieser Hinweis sogar ins Protokoll einer Vorstandssitzung aufgenommen. Insofern sei die Begründung, die kurzfristige Verlegung sei aufgrund „neuerer Informationen“ erforderlich gewesen, nicht korrekt.

Bei den Hinweisen Ende Januar und Mitte Februar habe es sich aus Sicht des geschäftsführenden Vorstandes noch „um Spekulationen gehandelt“, sagte Wagener dazu am Mittwoch auf Anfrage: „Insofern bestand zu diesen Zeitpunkten kein Handlungsbedarf.“ Erst kurz vor dem Termin seien „die Informationen so konkret geworden“, dass im Sinne der oben angeführten Begründung eine Verlegung notwendig geworden sei, führte Wagener aus.

Wie Brützel schilderte, hat eine Gruppe von 16 Mitgliedern, darunter Abteilungsleiter und Vorstandsmitglieder, ein Vorgehen abgesprochen, um die Rechtmäßigkeit der Verlegung prüfen zu lassen.

Verbreitete Verärgerung besteht auch deswegen, weil der neue Termin in den Osterferien liegt. Man vermutet ein taktisches Manöver des Vorsitzenden, weil in der Ferienzeit viele Mitglieder nicht da sind und es schwieriger sein könnte, die für die Abwahl notwendige Zweidrittel-Mehrheit zu erreichen.

Dazu sagte Wagener namens des geschäftsführenden Vorstandes, es sei der frühstmögliche Termin gemäß der Ladungsfrist gewählt worden. „Hätten wir einen Termin nach den Ferien genommen, hätte man uns den Vorwurf der Verzögerung machen können.“

Brützel sieht den Ferientermin gelassen: „Wir sind sicher, dass Herr Wagener bei einer Abstimmung nicht mehr als eine Handvoll Stimmen erhält.“




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