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Segelflugteam „Aufwind“ trainiert im Röcker Feld / Bei Doppelschlepp 50 Kilo am Haken

In der Luft vom Original kaum zu unterscheiden

Bückeburg (bus). Über dem Fluggelände im Röcker Feld hat jetzt ein Nachbau des legendären Segelflugzeuges „Habicht“ seine Bahnen gezogen. Das Modell erinnerte zahlreiche Schaulustige an die Veranstaltung „Faszination Segelflug“, in deren Rahmen das von Christoph Zahn pilotierte Original zu bestaunen war. Die von Bernd Vogt in Szene gesetzte Flugschau glich dem Vorbild bis ins kleinste Detail – inklusive Rauchpatronen an den Tragflächen-Enden und stimmungsvoller Musikbegleitung.

veröffentlicht am 10.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 06:41 Uhr

Hintergrund der Präsentation war die vor wenigen Wochen erfolgte Gründung des „Aufwind“-Segelflugteams. Die bundesweit agierende Gruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, die gesamte Bandbreite des Modellsegelflugs auf Flugtagen vorzustellen und Testberichte über aktuelle Entwicklungen im Modellbau zu veröffentlichen. Außer dem Bückeburger Vogt, vielfacher Meister in unterschiedlichen Wettbewerbskategorien, waren im Röcker Feld Thomas Große (Melle) und Rainer Büttke (Bünde) mit von der Partie. „Unser Programm wird vom Oldie bis zum Hochleistungssegler reichen und eine Dreiviertelstunde dauern“, erläuterte das Trio.

Das Training umfasste mehrere Doppelschlepps, bei denen eine von Büttke gesteuerte „Wilga 2000“ (Zwei-Zylinder Boxermotor, 200 Kubikzentimeter, 21,5 PS) zwei Segler gleichzeitig in die Luft beförderte. „Dabei hat die Wilga knapp 50 Kilo am Haken“, erläuterte Vogt. Was in der Modellfliegerei nur relativ selten zu sehen sei. Das „Aufwind“-Team wird sich der Öffentlichkeit bei verschiedenen Oldtimertreffen präsentieren.

Vogt berichtete, dass derzeit auch über eine Neuauflage von „Faszination Segelflug“ nachgedacht wird. Veranstaltungsort soll im kommenden Jahr voraussichtlich Sinsheim (bei Stuttgart) sein.




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