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In die Bückeburger Schullandschaft kommt Bewegung

Bückeburg. In der Bückeburger Schullandschaft wird es „eine Menge Bewegung“ geben.

veröffentlicht am 06.03.2014 um 16:18 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

Bückeburg. In der Bückeburger Schullandschaft wird es „eine Menge Bewegung“ geben. Grund ist die demografische Entwicklung bei den Schülerzahlen, die insbesondere die vier städtischen Grundschulen in Bedrängnis bringen. Weniger die beiden Grundschulen in der Kernstadt, wo die Drei- beziehungsweise Zweizügigkeit auf absehbare Zeit gesichert ist. Und noch nicht die Grundschule in Evesen, wo die Schülerzahlen – noch – für die Zweizügigkeit ausreichen. Anders sieht es dagegen an der Grundschule in Meinsen aus, wo nach den vorliegenden Einwohnerzahlen 2016/2017 die Gefahr droht, dass eine sogenannte Kombiklasse aus dem 1. und 2. Schuljahrgang gebildet werden muss. Nun droht auch noch Ungemach von nordrhein-westfälischer Seite. Dort kann es nach dem Schulentwicklungsplan 2018 zur Schließung der Grundschule in Frille kommen, der Schule, in der bisher die Kinder aus Cammer unterrichtet werden: 22 nach dem Stand 2013. Was nun die Politik vor die Frage stellt: Wo sollen die Cammeruner Kinder künftig beschult werden, um die eigenen Schulstandorte langfristig zu sichern? In Evesen? In Meinsen? In Lahde, der Hauptstelle der Grundschule Frille? Oder gar die Schließung eines Schulstandortes? Entsprechendes Interesse fand daher am Mittwochabend eine Sitzung des Schulausschusses des Rates der Stadt Bückeburg, der unter dem Tagesordnungspunkt „Künftige Beschulung der Grundschulkinder aus dem Ortsteil Cammer“ das Thema im Detail, aber auch im Grundsätzlichen diskutierte. Um es vorweg zu nehmen: Empfehlungen wurden an diesem Abend nicht ausgesprochen, sondern das Thema zur weiteren Beratung in die Fraktionen verwiesen.




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