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SZ/LZ-Serie: So bunt ist Schaumburg

In großer Sorge um die Familie

Bückeburg. Die immer weiter vorrückende IS, der langsame Zerfall des Irak, die Explosionen in Kobane:

veröffentlicht am 28.10.2014 um 15:42 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:41 Uhr

Bückeburg. Die immer weiter vorrückende IS, der langsame Zerfall des Irak, die Explosionen in Kobane: Es sind Bilder wie diese, die Mustafa Beyaz, einem Zahnarzt aus Bückeburg, Angst machen. Seine Familie wohnt direkt an der syrischen Grenze, jede Nacht hören sie Schüsse und Einschläge. Der engagierte Arzt macht sich große Sorgen: „Ich denke, dass sie auch in der Türkei nicht sicher sind“, sagt er. Und: „Der IS wird sicher nicht an der Grenze haltmachen.“ Die Familie von Mustafa Beyaz ist groß, sehr groß sogar. Auf mehrere 100 schätzt er die Zahl seiner Verwandten, allein auf der mütterlichen Seite gebe es rund 50 Cousins und Cousinen, hat Beyaz ausgerechnet, „schon allein deshalb ist die Lage unserer Familie sehr brisant.“ Denn passieren kann immer etwas, ja es ist sogar schon etwas passiert. „Auf der türkischen Seite gab es etliche Einschläge von Irrläufern“, hat Beyaz erfahren. Immerhin: Seine in Antakya und Samandag lebende Familie sei davon – bisher – nicht betroffen gewesen. Grund zur Sorge gibt es dennoch. Immerhin habe der IS damit gedroht, auch die Türkei anzugreifen, sagt Beyaz. „Und dann wäre meine Familie natürlich sehr bedroht. Sie werden vom IS als Aleviten als Ungläubige betrachtet.“




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