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Ein Tagestrip nach Sachsen-Anhalt

In Quedlinburg ist die Hölle los…

Quedlinburg. In die Hölle geht’s nur über den Vorhof zur Hölle, ist ja logisch. In Quedlinburg, Partnerstadt von Hameln, ist das genauso. Wer’s nicht glaubt, überzeuge sich selbst. Von der Weser bis zur Hölle sind’s nur rund 150 Kilometer, da lohnt selbst ein Tagesausflug. Wem die Hölle zu heiß wird, freut sich zurück in Hameln dann sicher aufs Himmelreich…

veröffentlicht am 08.08.2009 um 07:16 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:26 Uhr

Jens Meyer

Autor

Leiter Redaktion PR- und Sonderthemen zur Autorenseite

Hameln hat das Himmelreich, Quedlinburg die Hölle. Straßennamen sind zuweilen sonderbar. Aber wer im Vorhof zur Hölle übernachten will, der ist im 23 000 Einwohner zählenden Quedlinburg schon genau richtig; eben dort gibt’s ein Hotel mit diesem Namen. Schlafen Sie gut. Wer nicht schläft, das sind die Touristikexperten. Immer mehr Menschen reisen nach Sachsen-Anhalt, um sich Quedlinburg anzuschauen. Zu sehen gibt es viel mehr, als man so vermuten mag. Vor allem eine florierende Gastronomiebranche und wunderschön restaurierte Fachwerkhäuser, rund 1300 an der Zahl. Was (noch) nicht saniert worden ist, verleiht der als UNESCO-Welterbe eingestuften Altstadt Charme, doch die Stadtväter wissen, dass noch eine Menge zu tun ist. Das sieht Michael Zander genau so: „Häuser kriegen Sie hier günstig. Aber die Restaurierung ist verdammt teuer“, sagt der Geschäftsführer des Quedlinburger Unternehmens Dippe, das sich mit den traditionellen Drahtkörben für Hobbygärtner und Kartoffelbauern bundesweit einen Namen gemacht hat.

Na gut, dann bleibt’s eben erst mal beim Tagesausflug oder Wochenendtrip. Ist doch auch schön, wie man sieht…

3 Bilder
1300 teils wunderschön restaurierte Fachwerkhäuser gibt es in Quedlinburg.



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