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"Skyliner" heizen Fans im Kängeruh ein

In the name of love - Rock-Kracher zum Fest der Liebe

Bückeburg (jp). Mit einer ordentlichen Familienpackung Rock haben die Skyliner sich und ihre Fans auf Weihnachten eingestimmt. Traditionell zelebrierten die Mannen um Gitarrist Olli Schröder einen Tag vor Heilig Abend im "Känguruh" zum Fest der Liebe ihre Liebe zum handgemachten Rock der 80er und 90er Jahre. Und auch diesmal eilten die Fans so zahlreich wie sämtliche Hirten und Weisen aus dem Morgenland zusammen zur Rock'n'Roll-Krippe an der Schulstraße, und das, obwohl ihnen noch nicht einmal ein Stern von Bethlehem den Weg wies.

veröffentlicht am 27.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

In zwei von drei Sets ließen die Skyliner in der Besetzung Olli Schröder (Gitarre), Svenja Schmidt (Gesang und Keyboards), Didi Möller (Keyboards), Martin "Wunz" Hohmeier (Bass) und Zacky Tsoukas (Drums) einen erdigen Rock-Kracher nach dem anderen in das Publikum rollen. Ein launiges kleines Gastspiel am Mikrofon absolvierte dabei Volker Lüders, bis vor acht Jahren Stammsänger der Skyliner, der zur Zeit mit seinen musikalischen Mitstreitern von einst an einem gemeinsamen Studioprojekt werkelt. "Nach acht Jahren ohne Probe", wie der Sänger nicht ohne Stolz konstatierte, traf er auch zu Weihnachten 2006 jeden Ton von U2s "In the name of love". Drei Songs entliehen sich die Skyliner während des ersten Sets von "Kaleidoscope", dem ersten Solo-Album ihres Schlagzeugers Zacky Tsoukas. Der mittlere Set gehörte dann traditionell Toto, den großen Heroen des Westcoast Mainstream. Die Skyliner traten von der Bühne ab und machten, ohne das Personal zu wechseln, Platz für die Toto-Tribute-Band Ninety Nine. Bei "Caught in the balance" durfte Gitarren-Derwisch Olli Schröder einmal mehr den Steve Lukather geben, Zacky Tsoukas bei "Rosanna" den Simon Phillips, Martin Hohmeier bei "Africa" den David Hungate und Svenja Schmidt bei "Hold the line" einen äußerst attraktiven, schwarzhaarigen und sehr weiblich wirkenden Bobby Kimball.

Gitarrist Olli Schröder und Keyboarder Didi Möller zelebrieren handgemachten Rock der 80er und 90er Jahre. Fotos: jp



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