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In Ufernähe kippt das Kanu um

Heeßen (sig). Man spürte den Kindern die Vorfreude an. Spätestens beim Anlegen der roten Schwimmwesten, die von der evangelischen Kirchengemeinde bereitgestellt wurden, fing es an zu kribbeln. Schließlich ist eine Kanutour auf der Weser für sie nichts Alltägliches. Deshalb dauerte es auch etwas länger als geplant, bis alles verstaut war und die kleinen Bootsfahrer im Bus saßen. Vorweg fuhr der Wagen, auf dessen Dach nicht weniger als sechs Boote festgezurrt waren.

veröffentlicht am 12.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Um alle Kanus und deren Besatzungen im Blick zu behalten, wird i

Zu dieser Aktion für Ferienkinder hatte die Eilser Gefährdetenhilfe eingeladen. Deren Leiter Viktor Brakowski hatte die Organisationübernommen und sich ein Betreuerteam zur Verstärkung herangeholt. Das brauchte er auch, um jeweils einen Erwachsenen zu den ungeübten Paddlern ins Boot zu setzen. Gestartet wurde von der Anlegestelle der Weserfähre in Großenwieden. Zeitweilig sah es so aus, als wenn sich eine größere Regenfront zusammenziehen würde, aber die dunklen Wolken nahmen eine andere Richtung. So konnte die Heeßer Flotte ungeschoren mit der Strömung ihre Bahn ziehen. Zuletzt war Viktor Brakowski eingestiegen. In einem wasserdichten Bootssack hatte er seine Kameraausrüstung untergebracht. Kurze Zeit vorher war noch eine Hilfsaktion nötig. Da war nämlich ein anderes Boot schon kurz nach dem Start am Ufer gestrandet. Eine Bootsbesatzung schaffte es sogar, ihr Kanu in Ufernähe umzukippen. An dieser Stelle ist das Wasser jedoch nur knietief. Rettungsmaßnahmen waren deshalb nicht erforderlich. Am späten Nachmittag erreichten alle wohlbehalten die Anlegestelle hinter der Rintelner Weserbrücke. Dort gab es zur Belohnung für die jungen Seeleute einen Hamburger und Erfrischungsgetränke. Viktor Brakowski: "Damit enden für dieses Jahr unsere Ferienangebote für die Kinder der Samtgemeinde. Wir wollen aber im nächsten Jahr wieder dabei sein. Sowohl der Erlebnistag als auch die Bootsfahrt haben den Teilnehmern viel Spaß gemacht."

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