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Urfa Restaurant & Café meldet Insolvenz an

Innenstadt dünnt weiter aus

veröffentlicht am 18.09.2016 um 18:19 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

von gerrit brandtmann

Es ist erst drei Jahre her, dass der Döner-Imbiss seine Eröffnung feierte. Nach Informationen der Verwaltung ist ein Insolvenzverfahren eröffnet. Zu den Hintergründen konnte sich Michael Papra von der städtischen Wirtschaftsförderung nicht äußern.

In den sozialen Medien kursiert derweil die Nachricht, vor einigen Tagen sei bei Urfa die Polizei im Einsatz gewesen. Die Wache in Stadthagen bestätigt das. Vor Ort sei es zu einem Streit der Beteiligten wegen des Mobiliars gekommen, mit der Schließung selbst habe die Polizei aber nichts zu tun gehabt.

Bürgermeister Oliver Theiß blickt besorgt auf die Entwicklung, handelt es sich doch um das zweite geschlossene Lokal innerhalb kurzer Zeit. Von einer möglichen Nachnutzung des Urfa ist der Wirtschaftsförderung noch nichts bekannt.

Es ist ein Rückschlag für den Kampf gegen das Leerstandsproblem. Erst vor Kurzem füllten sich einige der Schaufenster in der „Problemzone“ aus Niedernstraße, Krumme Straße und Teilen der Echternstraße mit Kunst. Echter Einzelhandel ist kaum für die Standorte zu begeistern, in einigen der Ladenzeilen hat sich bereits seit Jahren nichts mehr getan. Die Kunst-Idee geht auf eine im Dezember 2015 gegründete Initiative aus Mitarbeitern der städtischen Wirtschaftsförderung, des Fachbereichs Planen und Bauen, Immobilienmaklern, Hausverwaltern, Unternehmensberatern sowie dem Vorstand des Stadtmarketingvereins (SMS) zurück. Zum Zeitpunkt der Gründung zählte der städtische Wirtschaftsförderer Lars Masurek 29 Leerstände. Die meisten der infrage stehenden Objekte seien „schwierig zu vermarkten“, räumte Masurek schon damals ein.




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