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Insolvenz vom Tisch: Das Kulturheim bleibt

Springe. Die Trägervereine des Springer Kulturheims haben die im Juli angemeldete Insolvenz abwenden können. „Wir konnten den Antrag zurückziehen“, sagte Geschäftsführerin Tanja Wollenschläger. Auslöser für den Rückzieher sei der Besuch eines Fachanwalts gewesen. „Der hat uns vorgerechnet, welche Zusatzkosten durch einen Insolvenzverwalter entstehen“, sagte Wollenschläger. Die Kulturheim-Gesellschaft – bestehend aus Spielmannszug sowie Kaninchen- und Geflügelzüchterverein – habe daraufhin versucht, sich außergerichtlich mit ihren zwei Gläubigern zu einigen. Mit Erfolg: Nach vielen Verhandlungen sei eine Lösung gefunden worden.

veröffentlicht am 24.09.2013 um 19:23 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:33 Uhr

„Wir sind total froh“, sagte Wollenschläger. Auch das Vorhaben, das Kulturheim zu verkaufen, ist ad acta gelegt. Es gibt ein neues Nutzungskonzept: Eine tägliche Gastronomie wie bisher wird es nicht mehr geben. Stattdessen soll das Haus an Vereine, Musikbands oder Privatleute für Feiern oder Versammlungen vermietet werden. Ein Nutzer ist bereits gefunden: Mit Beginn der Herbstferien wird eine Gehrdener Ballettschule die Räume zweimal pro Woche nutzen. Mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 6. Oktober, von 11 bis 17 Uhr wollen die Vereine für ihr Haus werben.

Interessenten, die das Kulturheim mieten möchten, melden sich unter Telefon (0 50 41) 56 53 oder (0 50 41) 6 34 29.zo




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