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SZ/LZ-Serie: "So bunt ist Schaumburg": Exportschlager und Geheimrezepte

Integration geht durch den Magen

Bückeburg. Döner gibt es mittlerweile an jeder Ecke. Ein bisschen Salat, Fleisch und ein Fladenbrot. Fertig ist die leckere Spezalität, die mit den ersten türkischen Einwanderern nach Deutschland gekommen ist.

veröffentlicht am 04.09.2014 um 15:32 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:22 Uhr

Bückeburg. Döner gibt es mittlerweile an jeder Ecke. Ein bisschen Salat, Fleisch und ein Fladenbrot. Fertig ist die leckere Spezalität, die mit den ersten türkischen Einwanderern nach Deutschland gekommen ist. Der Inhaber von „Döner Efez“ in der Braustraße, Mustafa Durmaz, ist quasi von Berufs wegen ein Beobachter dieser kulinarischen Annäherung: „Integration geht eben auch durch den Magen“, sagt der 50-Jährige, der den Imbiss gemeinsam mit seiner Frau Nalan führt. Bei ihm, so Durmaz weiter, äßen Deutsche, Türken, Kurden oder Jesiden „und wir freuen uns über jeden, ganz egal, wo er herkommt.“ Warum es den Bückeburgern so gut bei ihm schmeckt? Durmaz wiegt den Kopf und denkt nach: „Das liegt wohl daran, das wir hier alles frisch haben. Der Salat wird im Laufe des Tages immer wieder neu geschnitten.“ Und dann gibt es ja auch noch das Geheimrezept! Ein Geheimrezept? Was hat es denn damit auf sich? Nalan Durmaz lacht. Das könne sie natürlich nicht verraten.




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