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TSV Eintracht Bückeberge feiert 100-jähriges Bestehen mit Kommers

Integration von großer Bedeutung

Wendthagen (mw). Sein 100-jähriges Jubiläum hat der TSV Eintracht Bückeberge mit einem Festkommers in der Wendthäger Gaststätte "Dionysos" gewürdigt. An der Feier haben am Sonnabend rund 100 Gäste teilgenommen.

veröffentlicht am 08.07.2008 um 00:00 Uhr

"Die Geschichte hat bewiesen, dass Höhen und Tiefen diesem Verein nichts anhaben können", hat Jürgen Bekemeier, der Vorsitzende des TSV Eintracht Bückeberge, bei seiner Rede festgestellt. In dem heute mehr als 1000 Mitglieder zählenden Verein (davon rund 400 Jugendliche) habe die Integration von Behinderten und Ausländern eine große Bedeutung. Als "die tragenden Säulen des Vereins" bezeichnete er die Übungsleiter und ehrenamtliche Helfer. "Ich versichere Ihnen, der TSV Eintracht Bückeberge bleibt auch die nächsten 100 Jahre ein verlässlicher Partner", zeigte sich Bekemeier selbstbewusst, nachdem er dessen Historie hatte Revue passieren lassen. "Kein Verein ist denkbar ohne Ehrenamt", betonte August Wilhelm Winsmann, Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Fußball-Verbandes, der die eigentliche Festrede hielt. Diese Mitglieder hätten sich auch in schwierigen Zeiten für den Verein engagiert und ihn damit am Leben erhalten. Eine "besondere Erwähnung" würden zudem die sportlichen Großveranstaltungen, wie etwa Fußballturniere und Sportwerbewochen, verdienen, die den Verein "weit über den Landkreis hinaus bekannt" gemacht hätten. Es sei einmalig, was hier für Leistungen erbracht werden, lobte Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier, die Vereinsarbeit des TSV Eintracht Bückeberge. Die Erfolge dieser ehrenamtlichen Gemeinschaft könne kein Sportstudio erzielen. Als "einer der Ersten" erhalte daher das Vereinsmitglied Rudolf Seiger die vom Landkreis herausgegebene Ehrenamtskarte. Der SPD-Politiker wies außerdem darauf hin, dass Jugendliche, die Sport treiben, weniger anfällig für rechtsextreme Einflüsse und Suchtmittel sind. "Wir sind froh, diesen Verein zu haben", befand auch der Stadthäger Bürgermeister Bernd Hellmann, denn dieser habe viele Generationen erfasst, trage zur Persönlichkeitsbildung junger Menschen bei und interessiere diese für ein gesellschaftliches Miteinander. Und Ulrike Koller, die Ortsbürgermeisterin von Wendthagen-Ehlen, erinnerte daran, dass die ehrenamtliche Arbeit etwa im Vereinsvorstand bisweilen zwar schwierig ist, aber auch viel Freude bereiten kann. Mit einem Fahnenband und einer Ehrenplakette des Deutschen Turner-Bundes zeichnete Kurt Billerbeck vom Niedersächsischen Turner-Bund den TSV Eintracht Bückeberge für dessen 100-jähriges Bestehen aus. Dieter Fischer, Vorsitzender des Kreissportbundes Schaumburg, überreichte eine Urkunde nebst Skulptur des Landessportbundes Niedersachsen. "Was wäre ein Jubiläum ohne eine Vereinschronik", schloss Bekemeier, und ließ den daran mitwirkenden TSV-Mitgliedern Erwin Lockemann, Thorsten Beuchle, Karl-Ernst Weber, Rudolf Seiger, Manfred Engelbracht und dem nicht anwesenden Reinhard Hegerhorst eine Ehrung zuteilwerden.




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