weather-image
22°
×

Apelerner IGA freut sich über Karneval und sorgt sich um Heimatverein / Zwei Schützenvereine werden 50 Jahre alt

Interessengemeinschaft organisiert 85 Termine

Apelern (nah). Die in der Interessengemeinschaft Apelern („IGA“) zusammengeschlossenen Vereine und Verbände haben im abgelaufenen Jahr 85 Veranstaltungen organisiert. Hinzu kommen die wöchentlichen Übungs- oder Trainingsabende. Das teilte IGA-Vorsitzender Heinz Müller mit. „Unsere Vereinsgemeinde hält gut zusammen“, bemerkte er nach den Ausführungen von Kirche und Politik beim Neujahrsempfang im Pfarrhaus.

veröffentlicht am 12.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:22 Uhr

Müller hob einige besonders bedeutsame Ereignisse des abgelaufenen Jahres hervor, darunter die Inszenierungen der Laienspielgruppe, der Fürstenbesuch und die Feierlichkeiten rund um das Schützenfest, dem sich auch die Lyhrener Feuerwehr mit ihrem 75-jährigen Jubiläum und die Apelerner Jugendwehr zum 50-jährigen Bestehen angeschlossen hatten.

Müller berichtete zugleich von einem „nie da gewesenen Echo auf unseren Karneval“. Bereits drei der vier Veranstaltungen seien komplett ausverkauft: „Davon können andere niedersächsische Karnevalsvereine nur träumen.“

Mit dem Narrenwesen gehe es auch nach dem Aschermittwoch weiter: Ein Schulungsturnier des Landesverbands sei im März nach Apelern vergeben worden. Als weitere besondere Veranstaltungen zählte er zwei große Feste auf: Jeweils 50 Jahre alt werden die Schützenvereine in Reinsdorf und Apelern. Auf ein erstes Jubiläum freut sich der Apelerner Ferienspaß: Seit jetzt 25 Jahren freuen sich örtliche Kinder auf gemeinsame Aktionen. Den jüngsten mehrtägigen Aufenthalt im Nienstedter Schullandheim wollten sich 53 Mädchen und Jungen nicht entgehen lassen.

Besorgt zeigte sich Müller darüber, dass eine Gemeinschaft gezwungenermaßen aus der IGA ausscheiden könnte: „Es wäre schade, wenn der Verein für Heimatpflege und Fremdenverkehr den Bach runtergeht“, appellierte er an die Zuhörer, sich für eine Vorstandsarbeit zur Verfügung zu stellen. Wie berichtet, lassen sich trotz intensiver Suche keine neuen Verantwortlichen finden. Müller beugte möglichen Vorschlägen zur eigenen Person gleich vor: „Dann dürfte ich mich wohl nicht mehr nach Hause trauen.“




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige