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Verein schrumpft weiter

„Irgendwann gibt es den VVO nicht mehr“

OBERNKIRCHEN. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Obernkirchen schrumpft weiter. Laut der 1. Vorsitzenden Barbara Roeder-Schmidt konnten Ende letzten Jahres nur noch 82 Mitglieder gezählt werden. Drei Austritte seien im letzten Jahr zu verzeichnen gewesen, erläuterte Roeder-Schmidt der Jahreshauptversammlung. „Wir schrumpfen langsam zusammen“, meinte die Vereinschefin ein bisschen wehmütig.

veröffentlicht am 19.03.2017 um 18:15 Uhr
aktualisiert am 19.03.2017 um 19:10 Uhr

Blicken auf das vergangene Jahr zurück: der Vorstand rund um die 1. Vorsitzende Barbara Roeder-Schmidt (3. v. r.) Foto: mig
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Michael Grundmeier Reporter
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OBERNKIRCHEN. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Obernkirchen schrumpft weiter. Laut der 1. Vorsitzenden Barbara Roeder-Schmidt konnten Ende letzten Jahres nur noch 82 Mitglieder gezählt werden.

Drei Austritte seien im letzten Jahr zu verzeichnen gewesen, erläuterte Roeder-Schmidt der Jahreshauptversammlung. „Wir schrumpfen langsam zusammen“, meinte die Vereinschefin ein bisschen wehmütig. Im anschließenden Gespräch wurde Roeder-Schmidt noch deutlicher: Wenn die Entwicklung nicht umzukehren sei, werde es den Verein irgendwann nicht mehr geben. Leider seien bisher nur wenige junge Leute bereit, in einen Verein zu gehen, wo sie auch mit anpacken müssten. Gerade im Bereich Nachwuchswerbung habe man vieles versucht, um den Eintritt schmackhaft zu machen.

Dabei ist der VVO eine feste Grösse, wenn es um die Verschönerung Obernkirchens geht – seit vielen Jahren und mit großem Einsatz, wie Barbara Roeder-Schmidt betonte. Konkret bezog sie sich dabei auf Projekte wie die Aktion „Obernkirchen blüht auf“, bei der im letzten Jahr 53 Blumenkübel vom Bauhof aufgehängt wurden. Diese Aktion sei wieder sehr gut angekommen. Die Pflanzaktion wird vom VVO zusammen mit dem Wirtschaftsförderverein und einigen Gärtnereien ausgerichtet. In ihrem Jahresbericht führte die Vorsitzende auch die Anschaffung einer Sitzbank auf, die- nach Abschluss der Bauarbeiten am Haus Lange Straße Nummer 1 – vor dem Rathaus – aufgestellt werden soll.

Ferner kümmerte sich der Verein darum, dass der Buchsbaum am Kreisel Vehlener Straße zurückgeschnitten wurde. Den Schnitt übernahmen Kräfte des Gartenbaubetriebes „Der schöne Garten“. Ein trauriges Ereignis datiert ebenfalls Ende letzten Jahres. Unbekannte stahlen den kleinen Dino – eine Sandsteinfigur, die ihren Platz nahe der Kirche hatte. Roeder-Schmidt vermutet, dass die vom Verein gestiftete Plastik „einfach eingesteckt worden ist – sie ist ja nicht besonders groß“.

Darüber hinaus hat der Verein im letzten Jahr sein Schweden-Buffet ausgerichtet, das mit 44 Teilnehmern sehr gut besucht gewesen sei. Die Teilnahme am Adventsmarkt gestaltete sich ebenfalls erfreulich.

Bei den Vorstandswahlen wurden sämtliche Kandidaten einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Franz Kusnierski bleibt stellvertretender Vorsitzender, Ante Pokorny Schriftführerin. Monika Sassenberg ist Beisitzerin. Unter dem Punkt Verschiedenes wurde ein weiteres Thema angesprochen. Ein Mitglied monierte, dass der Brockmann’sche Garten nicht genug gepflegt werde und immer abgeschlossen sei. Ein anderes Mitglieder informierte darüber, dass der Schlüssel in der Info-Galerie bereitliege.

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