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Stellt Gemeinde die Förderanträge, fließt mehr Geld / Bauausschuss prüft Zustand auf Erneuerungsnotwendigkeit

Jagdgenossen bekommen Förderung für Wirtschaftswege

Apelern (bab). Die Jagdgenossenschaften der Gemeinde Apelern können finanzielle Hilfe von Land und EU für Ausbau und Reparatur von Wirtschaftswegen bekommen. In der Sitzung des Bauausschusses des Gemeinderates wurden die Jagdgenossen aufgefordert, die betreffenden Feldwege zu benennen und den Förderbedarf anzumelden.

veröffentlicht am 11.07.2008 um 00:00 Uhr

Wie Bürgermeister Heinrich Oppenhausen (SPD) mitteilt, wäre es wesentlich besser, wenn die Gemeinde die Förderanträge stellte. In der vergangenen Ratssitzung wurde gesagt, die Jagdgenossenschaften könnten die Förderanträge auch direkt einreichen. Wie Oppenhausen erfahren hat, sei die Förderung dann jedoch geringer. Wenn die Genossenschaften selbst die Anträge stellen, könnten sie lediglich mit einem Zuschuss von 25 Prozent rechnen. Stehe die Gemeinde für die Projekte, gebe es Zahlungen von mehr als 40 Prozent. "Der Antragsteller müsste die Gemeinde sein, weil die Jagdgenossen dann die höchstmögliche Förderung bekommen", so Oppenhausen. Weitere 25 Prozent der Kosten übernehme die Gemeinde Apelern, den Rest müssen die Genossenschaften aus ihren eigenen Mitteln finanzieren. Den sechs Genossenschaften, die es verteilt auf die Ortschaften in der Gemeinde gibt, werde außerdem insgesamt jährlich 2500 Euro Zuschuss von der Gemeinde gewährt, so der Bürgermeister. Das Geld werde ja nach Größe der Zusammenschlüsse verteilt. Außerdem beteilige sich die Kommune auch an freiwilligen Arbeiten, die von den Jagdgenossen übernommen werden. Für zusätzlichen Pflegearbeiten und Instandsetzungen zahle die Gemeinde anteilig. "Wir sind froh und dankbar, wenn etwas gemacht wird", sagt Oppenhausen beispielsweise zu der Reinigung von Gräben. Der Bauausschuss wird sich in absehbarer Zeit Wirtschaftswege anschauen, die nach Meinung der Genossenschaften erneuert werden müssen. Es sei dann von Fall zu Fall zu prüfen, für welche Maßnahmen ein Förderantrag gestellt werde. Nicht alle Wege kämen in Betracht, da einige auch in einem guten Zustand seien.




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