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Dorfgemeinschaftshausverein Goldbeck: Spenden gesammelt / 75 Mitglieder

Jetzt mit eigenem Mitgliedsausweis

Goldbeck (who). Der Verein „Dorfgemeinschaftshaus Goldbeck“ ist seit seiner Gründung im Jahr 2005 zur tragenden Kraft im Ort geworden. Wie sehr sich die Mitglieder mit ihrem Verein identifizieren, hatte der Vorschlag von Waldemar Sobottka gezeigt, der die Ausgabe eines Mitgliedsausweises angeregt hatte.

veröffentlicht am 25.02.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 17:42 Uhr

Die Mitglieder stünden sowieso zu ihrem Verein, stellte Klaus-Dieter Budde als Vorsitzender zur Hauptversammlung fest und hatte dennoch die Anregung umgesetzt und überreichte Sobottka seinen Ausweis mit der symbolischen Nummer eins.

Auch für die anderen Mitglieder, „für alle, die einen haben möchten“, hatte Budde einen grünen Ausweis parat, alle in Eigenarbeit entworfen, gedruckt und per Laminierung dauerhaft haltbar gemacht. Der Vorsitzende, der die Versammlung mit einem guten Schuss Humor leitete: „Man bekommt mit dem Ausweis zwar keine Vergünstigungen im Schwimmbad, aber dies zeigt doch, wie verbunden unsere Leute mit dem Verein sind.“ Darüber hinaus konnte Budde Positives zur Entwicklung des Mitgliederstandes berichten: Im Laufe des Jahres 2008 ist der Verein von 50 auf jetzt 75 Mitglieder angewachsen.

Mit viel Schwung und zahlreichen Helfern hat sich der Dorfgemeinschaftshausverein nicht nur auf das Haus für alle Goldbecker konzentriert, sondern überall im Ort engagiert. So bei Unterhaltsarbeiten und Verschönerungen an der Grillhütte und am Bolzplatz. Ebenso bei Veranstaltungen wie dem Maibaumfest, oder dem Hoferntedankfest der Familien Brand und Bauer sowie dem Weihnachtsmarkt. Dass die Goldbecker nicht nur an sich selber denken, zeigten die „Nachwirkungen“ der beiden letztgenannten Aktionen. Denn durch Spenden und Kuchenverkauf waren beim Erntedankfest 840 Euro für die evangelische Kirchengemeinde Bösingfeld zusammengekommen sowie beim Weihnachtsmarkt 700 Euro für eine Kinderkrebsstation.

Wie sehr das Dorfgemeinschaftshaus „lebt“, zeigt der gefüllte Terminkalender mit Veranstaltungen wie Familienfeiern, Turn- und Kinderstunden, Senioren-Kaffeetafeln, Klönabenden und mehr.

Die Mitglieder sind ständig um Verbesserung bemüht: In diesem Zusammenhang stehen auch die Umbauten im Keller, bei denen gleich ein Lagerraum entstanden ist, die Fußböden verfliest und die Wände neu verputzt wurden. Weiterhin hat der Versammlungsraum einen Raumteiler erhalten. Außerdem ist der Dachgeschoss-Ausbau angepackt worden – zunächst mit einer Wärmedämmung zur Reduzierung der Energiekosten.

Einer der nächsten Termine ist das Maibaumfest am 30. April und am 1. Mai. Das Hof-Erntedankfest steht ebenfalls wieder auf dem Plan, wie auch der „Offene Adventskalender“, der 2008 zum ersten Mal auf die Weihnachtszeit eingestimmt hatte.




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