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Ehrenamtliche organisieren Gemeindeleben / Noch gibt es keine Bewerbung

Johannis feiert: Auch ohne Pastoren

Rinteln (la). 30 Jahre Johannis-Gemeinde, "das ist ein Grund zum Feiern", waren sich die vielen ehrenamtlichen Helfer der Gemeinde, allen voran Doris Dubiel, Elke Gohr, Heidelore Miesener und Eva-Maria Oberdiek einig und organisierten ein Gemeindefest.

veröffentlicht am 23.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

Obwohl nach dem Fortgang des Pastorenehepaars Sander eine hauptamtliche Stütze der Gemeinde fehlt, konnte unter dem Motto "Wachsen wie ein Baum", ein buntes Programm geboten werden. Holkmar Henning brannte Namen in Holzscheiben. An der Baum-und-Blatt-Ratestation und bei der Kirchenrallye hatten Kinder ihren Spaß. Doris Dubiel gedachte in ihrer Ansprache in der Kirche an die vielen Früchte, die der "Johannis-Baum" bereits trägt. So sind in der Gemeinde die Jo-Kids, der Kirchenchor, der Gospelchor, der Kindergottesdienst, die Gruppen Frauen im Gespräch, Treffpunkt Frau, Prisma, Bibelgesprächskreis, ökumenischer Gesprächskreis, Besuchsdienstkreise und viele Kinderaktionen fest integriert. "Wir sind hier ein gutes Team", betonten die Ehrenamtlichen und pflanzten gemeinsam zum Geburtstag einen Zwetschgenbaum. "Wir hoffen, dass unsere Gemeinde so wächst, wie dieser Baum", wünschte sich Heidrun Sternsdorff. Für die 37 Vorkonfirmanden war die Feier eine gute Gelegenheit, sich der Gemeinde vorzustellen. Die Vakanzvertretung der Johannis-Gemeinde hat Pastor Helmut Syskaübernommen, doch auch er hat natürlich vorrangig seine eigene Gemeinde in Krankenhagen zu betreuen. So werden die Gottesdienste von verschiedenen Pastoren und manchmal auch von Mitgliedern des Kirchenvorstandes gehalten. In der mit 2900 Gemeindegliedern größten Gemeinde des Kirchenkreises kümmert sich Doris Dubiel um die Seniorenarbeit und die Diakonie, Elke Gohr übernahm die Jugendarbeit, Heidelore Miesener koordiniert die Arbeit mit den Konfirmanden und viele weitere Helferinnen und Helfer übernahmen andere Gemeindeaufgaben. "Wir sind guten Mutes, dass dies nur eineÜbergangszeit ist", so Elke Gohr, die schmunzelnd anmerkt: "Schreiben Sie doch in der Zeitung, dass wir auf der Suche nach einem neuen Pastor sind!" Bislang seien nämlich noch keine Bewerbungen auf die Ausschreibung der Stelle eingegangen.




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