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Nach Terror von Paris sind viele „Charlie“– aber nur wenige „Jude“

Jüdische Gemeinden beunruhigt

Landkreis. Nach den Terroranschlägen in Paris waren viele Menschen, die sich mit den Todesopfern solidarisierten „Charlie“ („Je suis Charlie“). Weit weniger sagten: „Ich bin Jude.“ Dabei war der Angriff auf den koscheren Supermarkt, wie ein Interview eines Fernsehsenders mit dem Attentäter belegt, ein ausdrücklich antisemitischer Anschlag, bei dem es nur um eines ging: Juden zu töten. Vier Menschen sind ermordet worden, nur weil sie Juden waren. Doch der mit dem Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ verbundene Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit ist das weitaus größere Gesprächsthema als die Tatsache, dass es sich bei dem Überfall des Supermarkts um einen mörderischen Antisemitismus gehandelt hat. Unsere Zeitung hat jüdische Gemeinden aus der Region dazu befragt, wie sie dieses Missverhältnis, aber auch die Terroranschläge als solche wahrnehmen.

veröffentlicht am 20.01.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:42 Uhr

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