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Siegerehrung als Abschluss / Samtgemeindejugendwart verliert Zeltlagerwette

Jugendfeuerwehr Riehe siegt bei „Olympiade“

Nienstädt (svb). Die Jugendfeuerwehr Riehe hat am Ende die Nasen vorn und gewinnt die Zeltlager-Olympiade in Helpsen. Die zweithöchste Punktzahl erreichte die Mannschaft Südhorsten I und gleich dahinter Südhorsten II auf Platz drei. Die Siegerehrung bildete den Abschluss des einwöchigen Jugendfeuerwehrzeltlagers der Samtgemeinde Nienstädt.

veröffentlicht am 05.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:22 Uhr

Während der gesamten Woche traten die Kinder und Jugendlichen aller teilnehmenden Jugendfeuerwehren in den unterschiedlichen Disziplinen gegeneinander an und kämpften um Punkte für die Endabrechnung.

Als Erstes stand ein Volleyballturnier auf dem Plan. Um den Kleineren das Spiel zu erleichtern, wurden die Regeln ein wenig gelockert. So durfte der „Ball einmal aufkommen“, ohne dass es einen Fehler gab, erklärte Steffen Ahrens, Nienstädter Samtgemeindejugendwart. Als Nächstes galt es, den Staffellauf in der Sporthalle zu meistern. Auch ein „Gerätebrennballturnier“ hatten alle Gruppen zu bestreiten. Dabei waren in die zu absolvierende Strecke Hindernisse eingebaut. Zum spaßigen Abschluss der Olympiade konnten sich die Teilnehmer bei unterschiedlichen Wasserspielen abkühlen und erfrischen. Ganz ohne sportliche Konkurrenz ging es dann doch nicht ab, denn auch bei den Wasserspielen wurde um jeden Punkt für den Sieg gekämpft.

Auch eine Lagerwette hatte sich Ahrens für die Woche ausgedacht, und zwar „um das Lagerleben ein bisschen aufzumischen“, erzählte er. Er hatte gewettet, dass die Jugendlichen es nicht schaffen würden, aus jeder Feuerwehr zwei Jungen als Mädchen und im Gegenzug zwei Mädchen als Jungen zu verkleiden.

Die Jugendfeuerwehr „Stemmenkirchen“ gewinnt die Lagerwette für das ausgefallendste Kostüm. Foto: pr.

Mit der Präsentation von jeweils vier „Umgekleideten“ aus sämtlichen Feuerwehren musste sich der Chef am Donnerstag Abend geschlagen geben. Sieger für das außergewöhnlichste Kostüm waren der Feuerwehrnachwuchs Stemmen und Kirchhorsten, die unter dem Pseudonym Jugenfeuerwehr „Stemmenkirchen“ angetreten waren.

Als Wetteinsatz musste Ahrens im Damenkostüm Diskofox tanzen, was er auch mit Bravour meisterte. Außerdem musste er am folgenden Tag noch als „Steffi“ verkleidet das Essen ausgeben.

„Die Jugendlichen sind voll in ihrer Aufgabe aufgegangen“, freute sich Ahrens, obwohl er der Verlierer der Lagerwette war. „Hautpsache, die Wette ist gut angekommen“. Nach dem Diskoabend am Freitag und einer ereignisreichen Woche „entließ“ der Jugendwart die leicht übermüdeten Kinder und Jugendlichen Sonnabend Mittag schließlich in das Wochenende.




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