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Jusos: Wüstefeld wird nervös

Landkreis (ssr). Mit Unverständnis haben die Schaumburger Jungsozialisten (Jusos) auf die Äußerungen von Marius Wüstefeld bei seiner Antrittsrede als Kreisvorsitzender der Junge Union reagiert. Denn dessen "unqualifizierte Äußerungen zeigen die mangelnde Kompetenz Wüstefelds und dienen nur einem Zweck: von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken", so Juso-Kreisvorsitzender Jan-Phillip Beck gegenüber dieser Zeitung. Wüstefeld hatte die Schaumburger Jusos als "nicht ernst zu nehmenden Haufen" bezeichnet.

veröffentlicht am 17.07.2008 um 00:00 Uhr

Die JU werde angesichts der steigenden Mitgliederzahlen der hiesigen Jusos "offenbar nervös", so Beck weiter: "Die andauernden verbalen Entgleisungen Wüstefelds stellen eine Zumutung dar und sollen die personelle Schwäche der JU kaschieren." Als Beleg für die wenig sachorientierte Arbeit der JU nennen die Schaumburger Jusos die Brandmarkung der alten Polizei in Stadthagen vor einemJahr. Die "Krone der Absurdität" habe Wüstefeld "mit seinen Ausfällen" als Schülervertreter im Namen der JU zum Thema IGS erreicht. "Die IGS leistet wertvolle pädagogische Arbeit. Der IGS und den Eltern vorzuwerfen, sie verhinderten Zukunftschancen der Kinder, ist pure Ideologie und entsprichtnicht der Realität", legte Juso-Kreisvize Thomas Konior dar. Die Ankündigung Wüste felds, der Bundestagswahlkampf 2009 sei eines seiner wichtigen Anliegen, nehmen die Jusos gelassen. "Wenn die JU beim kommenden Bundestagswahlkampf den gleichen Einsatz zeigt wie beim Landtagswahlkampf, dann haben die Jusos und die SPD nichts zu befürchten", sagte Beck und fügte hinzu: "Wie man einen Wahlkreis gewinnt, haben die Jusos und die SPD bei der Landtagswahl 2008 durch ein Höchstmaß an Präsenz gezeigt."




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