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Ministerin bei Fachtagung: für uns ein ganz wichtiges Anliegen

Justiz in der Fläche erhalten

veröffentlicht am 02.09.2016 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:29 Uhr

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„Auf unserer Herbsttagung diskutieren wir mit Vertretern des Ministeriums die zentralen und aktuellen Themen, die die gesamte niedersächsische Justiz betreffen“, verdeutlichte der stellvertretende Vorsitzende der AGJ, Wolfgang Schmidt.

Im öffentlichen Teil der jüngsten Tagung ergriffen Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz, die Staatssekretärin Stefanie Otte, Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach, der Landtagsabgeordnete Grant-Hendrik Tonne und Landgerichtspräsidentin Eike Höcker das Wort.

Niewisch-Lennartz stellte in einer Schlussbetrachtung heraus, dass die Justiz in der Fläche erhalten bleibe. „Die im wesentlichen von den Amtsgerichten getragene Präsenz zu erhalten, ist uns ein ganz wichtiges Anliegen“, sagte die Ministerin. Dabei sei es zwingende Voraussetzung, die Gerichte mit der nötigen Qualität zu versehen. „In diesem Zusammenhang muss Kleinteiligkeit kein Nachteil sein.“

Die Ministerin nahm mit ihren Ausführungen Bezug auf den von den drei Schaumburger Amtsgerichten Rinteln, Stadthagen und Bückeburg gemeinsam organisierten Bereitschaftsdienst. Diese Vorgehensweise stelle ihrer Auffassung gemäß den Weg der Zukunft dar.

„Dass man durch kluge Kooperation die Qualität wahrt, ohne die Standorte aufgeben zu müssen“, erläuterte Niewisch-Lennartz. Darüber hinaus sei sie sich bewusst, „dass wir die Justiz in der Fläche nur erhalten können, wenn wir uns alle anstrengen und die Möglichkeiten der Spezialisierung nutzen“.

Die AGJ vertritt - bis auf die Gerichtsvollzieher – alle niedersächsischen Justizfachverbände. Mit von der Partie sind der Deutsche Amtsanwaltsverein, der Landesverein der Justizwachtmeister Niedersachsen, der Niedersächsische Richterbund, die Deutsche Justizgewerkschaft, der Verband der Sozialarbeiter in der Niedersächsischen Strafrechtspflege, der Verband Niedersächsischer Strafvollzugsbediensteter, der Verband der Rechtspfleger und die Vereinigung der Leiter und Leiterinnen der Einrichtungen des Justizvollzuges des Landes Niedersachsen.

„Diese Konstellation ist bundesweit einmalig“, erklärte Schmidt. Es habe sich erwiesen, dass man mit geballtem Auftreten – auch gegenüber der Politik – mehr erreichen könne als einzeln. Die Teilnehmer der zweitägigen Tagung brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, von Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe zu einer exklusiven Schlossführung eingeladen worden zu sein.




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