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Sanierung im Justizzentrum schreitet voran / Kosten: 210 000 Euro/ Nacharbeiten dauern bis Februar

Justiz investiert in Service und Sicherheit

Bückeburg (ly). Neue Decken, neuer Eingang, neue Fassade: Seit Wochen gleicht das Justizgebäude einer Baustelle. "Die Nacharbeiten werden bis Februar dauern", so Michael Brakemeier, Gruppenleiter beim Staatlichen Baumanagement Weser-Leine. Der stellvertretende Amtsleiter rechnet mit Kosten in Höhe von rund 210 000 Euro. "Wir haben mehrere heimische Firmen beauftragt", sagt er.

veröffentlicht am 21.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Auslöser waren Alterserscheinungen an der alten Fassade, einer Holz-Konstruktion mit Einscheiben-Verglasung. "Die Hölzer waren zum Teil angefault", erklärt Brakemeier und spricht von normaler Bauunterhaltung. "Irgendwann hätten wir Löcher in der Wand gehabt." Dank einer neuen Alu-Fassade mit Isolierglas, die fast fertig ist, kann das nun nicht mehr passieren. Wegen der Fassadenarbeiten mussten auch die Flurdecken raus. Am heutigen Donnerstag sollen die vorübergehend gesperrten Flure wieder freigegeben werden. Eine Art Aushängeschild soll der neue Eingangsbereich werden, wo außerdem in die Sicherheit investiert wird. Brakemeier: "Der Windfang bleibt, wird aber zu einer Sicherheitsschleuse erweitert. Bei Bedarf werden Besucher künftig einzeln eingelassen." Denkbar scheint dies bei Prozessen, die unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ablaufen. Aus der bisher abgegrenzten Loge am Eingang wird ein offener Bereich. Verbesserungen gibt es dort künftig auch beim Service, wie der Name "Info-Point" andeutet. Zum Teil bereits erneuert worden sind die Heizkörper im Gebäude, frisch renoviert und bestuhlt die Säle des Amtsgerichts. Zusammen mit dem Umzug der Staatsanwaltschaft in die Orangerie sowie zweier Außenstellen ins Hauptgebäude an der Herminenstraße hatten diese und andere Umbauten für Einschränkungen gesorgt. Bakemeier geht davon aus, dass insbesondere Malerarbeiten in anderen Bereichen sowie Arbeiten am Fußbodenbelag noch bis Februar andauern. Und dann ist es auch schon fast Frühjahr - Zeit, in den Garten zu gehen. Der prachtvolle Garten im Innenhof des Justizgebäudes, erst voriges Jahr angelegt und öffentlich präsentiert, hatte den Bauarbeitern weichen müssen. "Er wird auf jeden Fall wieder hergerichtet", verspricht Brakemeier.




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