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Golanjecken teilen treffsicher aus

Karneval mit Südsee-Flair

Wölpinghausen (jpw). Der Fünferrat in der Piratenkogge, ein Fechtduell, tanzende Südseeschönheiten, singende Schlachter und die spitzfindigen „Schwarzmaler“ im ausverkauften „Kuppelsaal“, durch den „Raketen“ und „Wölpinghausen-Helau-Rufe“ dröhnten - die Prunksitzung der Golanjecken im Wölpinghäuser Karneval hat wieder einmal nicht viele Wünsche offen gelassen.

veröffentlicht am 23.02.2009 um 14:30 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:42 Uhr

„Erntefest, Schützenfest – Wölpinghausen ist krisenfest.“ Damit hatten die „Schwarzmaler“ kurz vor Schluss des mehr als dreistündigen Piraten-Programms der „Golanjecken“ das Motto vorgegeben. Karnevalspräsident Joachim Sölter stach als „einäugiger Achim“ zusammen mit dem Fünferrat in einer Piratenkogge in See, im Verlaufe des Abends hatte Sölter gegen seinen ersten Steuermann „Black Bonnie“ (Uwe Bohnhorst) ein spektakuläres Fechtduell zu bestehen, das aber zu beidseitiger Zufriedenheit am Tresen endete. Zwischen Bordwand und den Zuschauertischen eröffneten traditionell die Wölpinghäuser Funken das Programm, dem „Doppel-Ass“ folgte.

Die „Dance Company“ und die „Samba Girls“ begeisterten und räumten die „Raketen“, ab, die Zeremonienmeister Michael Dörge dirigierte. Ganz besonders stark: Markus Willmann als der singende Schlachter vom „Schlachthof in unserer Straße“ und als „Frau Dingda“ bei den „Schwarzmalern“.

Gewohnt bissig und meist treffsicher visierten die Golanjecken zum Amüsement der Anwesenden einige im Ort lebende Ziele an.

Große Politik und gegenwärtig mehr denn je Wirtschaft und Banken bekamen in den Sketchen und Büttenreden von „Frieda und Rosalie“, Carsten Becker, dem „Beamten aus Leidenschaft“, Heike Karg und Stephan Schwidlinski und den „Schwarzmalern“ ihr Fett weg.




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