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Feuerwehrausschuss kürzt mehrfach

Kein Geld für Transporter

Samtgemeinde Nenndorf (gus). Der Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde Nenndorf hat am Donnerstagabend über das Geld beraten, das in 2013 in das Feuerwehrwesen gesteckt wird. Dabei kürzten die Politiker an mehreren Stellen.

veröffentlicht am 13.12.2012 um 20:15 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:22 Uhr

Gut 350 000 Euro will die Samtgemeinde in die Feuerwehr investieren. Mit 312 000 Euro für Planungskosten bildet der Gerätehausneubau Bad Nenndorf den dicksten Brocken im Etat. Hinzu kommen einige weitere Posten wie 7000 Euro für eine Garage in Hohnhorst. Gestrichen wurden ein Transporter für Helsinghausen/ Kreuzriehe (12 000 Euro), ein Beleuchtungsballon (3300 Euro) und ein Überdruckbelüftungsgerät (5800 Euro).

Für den laufenden Betrieb der Feuerwehr stehen weitere Summen im Plan. 158 200 Euro davon sind für die Ausstattung der Feuerwehren gedacht. 20 000 Euro kostet demnach die Hydrantenprüfung, 15 800 Euro der Unterhalt für Geräte. Für den Fahrzeugunterhalt sind 38 400 Euro vorhanden, für Bekleidung, Führerscheine und Lehrgänge stehen 32 200 Euro zur Verfügung, weitere 17 700 Euro sollen für den Erwerb „geringwertiger Vermögensgegenstände“ ausreichen.

Ein gesammelter Ansatz „Sonderposten“, den das Gemeindekommando in Absprache mit der Verwaltung verplant, soll auf 30 000 Euro gestutzt werden. Dabei geht es um Anschaffungen im Wert zwischen 150 und 1000 Euro. Der Vorschlag der Verwaltung hatte 38 500 Euro vorgesehen. Gemeindebrandmeister Friedhelm Möller nannte die Kürzung als „nicht haltbar“. Werner Bövers (CDU) verwies auf die angespannte Haushaltslage und die Möglichkeit, bei Bedarf einen Nachtragshaushalt zu belasten. Dem schloss sich für die SPD Wilfried Wlotzka an. Bei der Enthaltung Rosemarie Börners (WGN) wurden 30 000 Euro empfohlen.




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